Steyregg: Johann Würzburger mit absoluter Mehrheit Bürgermeister
STEYREGG. Johann Würzburger von der Bürgerinitiative „Steyregger Bürgerinitiative für Umwelt und Lebensqualität“ (SBU) ist mit 51,47 Prozent (-8,52%) als Bürgermeister wiedergewählt worden.

„Ich bin sehr glücklich und sehr zufrieden damit hat man nicht rechnen dürfen. Ich habe das im ersten Wahlgang geschafft, so ersparen wir uns einen zweiten Wahlgang und ich fühle mich auch entsprechend bestätigt“, sagt Würzburger zu den TIPS.
Er betonte, dass er mit den anderen Fraktionen weiter eng und gut zusammenarbeiten wolle. „Ich werde versuchen daraus etwas Positives zu machen. Trotz vieler Parteien haben wir es geschafft, die stärkste Gruppierung zu bleiben und alle Mandate zu halten“, sagt Würzburger.
Die SPÖ folgt der SBU mit ihrem Spitzenkandidaten Gerhard Hintringer mit 28,92 Prozent (+12,81%). Er gratuliert Würzburger, denn „so fair muss man sein“, sagt er auf TIPS-Anfrage. „Ich habe mir zwar etwas mehr erhofft, aber ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben unsere Mandate gehalten und ich werde in der kommenden Legislaturperiode weiter Bürgermeister – bisher war ich ja „nur“ Stadtrat“, so Hintringer.
ÖVP abgeschlagen
„Wir haben das Wahlergebnis so zu akzeptieren wie es ist“, sagt ÖVP-Spitzenkandidatin Edith Auinger-Pfund, die mit 12,58 Prozent ein Minus von 11,32 Prozent im Vergleich zur Bürgermeisterwahl 2009 einfuhren. „Wir haben drei Mandate verloren, das war natürlich nicht unser Ziel – auch die Bürgermeisterwahl ist für mich persönlich nicht so gelaufen wie ich das gehofft habe. Ich werde jetzt einmal alles überschlafen und dann morgen Entscheidungen treffen“, sagt Auinger-Pfund.
Die VP-Steyregg werde sich kommenden Woche zusammensetzen und dann besprechen wie es weitergehen soll.

