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STRENGBERG. Im ehemaligen Feuerwehrhaus betreibt die Familie Schneider das Nostalgie Drahteselmuseum mit zahlreichen restaurierten Fahrrädern aus allen Epochen.

  1 / 4   Drei Generationen: Hans, Raphael und Barbara Schneider in ihrem Nostalgie-Drahteselmuseum Fotos: mott

STRENGBERG. Heuer feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. Das erste Fahrrad wurde von Karl Freiherr von Drais erfunden. Dieses war aus Holz und hatte noch keine Pedale, sondern musste mit den Beinen bewegt werden. Das Drahteselmuseum in Strengberg wird diesem Jubiläum gerecht und zeigt einen originalgetreuen Nachbau des ersten Fahrrads.Alle Fahrräder sindfunktionstüchtigAlle anderen Fahrräder sind Originale, die Hans Schneider in aufwändiger Arbeit restauriert hat. Sie reichen von einem zirka 120 Jahre alten Hochrad bis zu Rädern aus den 1970er-Jahren. Sogar moderne E-Bikes gibt es im Drahteselmuseum zu besichtigen und zum Testen. Jedes einzelne Fahrrad ist fahrtüchtig. „Wenn ein Fahrrad nicht funktionieren würde, dann wäre es nur eine Attrappe“, erklärt Hans Schneider. Durch seine intensive Beschäftigung mit jedem einzelnen Fahrrad der Sammlung, weiß er auch viele Geschichten zu erzählen: „Wenn interessierte Besucher kommen, dann kann es schon passieren, dass so eine Führung ein paar Stunden dauert.“ Nicht nur die ausgestellten Fahrräder sind aufwändig restauriert worden, auch das alte Feuerwehrzeughaus. Barbara Schneider, Hans Schneiders Tochter, hatte die Idee das Zeughaus zu einem Museum umzugestalten. Mit viel Liebe zum Detail baute die Familie Schneider das Haus zu einem Schmuckstück für Strengberg aus.

Drahteselmuseum: Hauptstraße 7, 3314 Strengberg

www.drahtesel-museum.at

Voranmeldung: Tel.0676/3238572


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