TRAGWEIN. Mit gleich vier Sportlern aus Tragwein ist das zehnköpfige Turnierteam nach Rhodos/Griechenland gereist. Hier fand die Europameisterschaft im Poomsae statt. Aus 25 Nationen traten 524 gemeldete Sportler bei den Einzel-, Team- und Paarbewerben an.

Ihr erstes Antreten bei einem Großereignis hatte Johanna Walch. Sie startete in der Kategorie „Kadetten weiblich“ und verpasste wie auch Bianca Wurzenrainer (Taekwondo Fieberbrunn) das Semifinale nur knapp.
Mit mehr Turniererfahrung gelang ihrer Schwester Sigrid Walch im Paarbewerb mit Savo Kovacevic (Tangun Tulln) ein hervorragender dritter Platz, eine weitere Medaille – ebenfalls Bronze - sicherte sie sich mit ihren Kolleginnen in der Kategorie Team Junioren, Antonella Geiges (Tragwein; auch sie war zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft am Start) und Bianca Wurzenrainer (Taekwondo Fieberbrunn).
Das Team Ü30 mit Magdalena Bertignoll (Tragwein), Anita Schermer (Fieberbrunn) und Erika Zimmermann (Baden) holte auch eine Bronzemedaille. Für Magdalena Bertignoll war es ein sportlicher Freudentag, zumal sie nach zehnjähriger Turnierabstinenz bei einem Großevent antrat und ihre erste Medaille bei einer Europameisterschaft holen konnte.
Gerhard Hessl ist überaus zufrieden mit den Leistungen seiner Sportlerinnen. Er berichtet, dass dies die medaillenreichste Europameisterschaft in der Geschichte, einerseits für den Tragweiner Verein, aber auch für Österreich war. Tragwein hat außerdem seit der ersten EM im Jahr 1993 unter den österreichischen Vereinen insgesamt die meisten Medaillen geholt. Die Nationenwertung der diesjährigen EM ging an die Türkei vor den starken Dänen.
Das nächste Ziel ist die Austrian Open Poomsae (17.Juni) in Wien und auch schon wieder das nächste Großereignis - die WM im November 2018.


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