„Jede Kunstrichtung ist willkommen“
TRAUN. Der Verein „Kunst ohne Grenzen“ in Traun wurde vor vier Jahren gegründet und hat derzeit 26 Mitglieder, die auf der „Trauner Kunstmeile“ jeden Freitag ihre Werke präsentieren.

von ELISABETH ZEILINGER
In den alten Kojen in der Bahnhofstraße werden die Kunstwerke – von Malerei, Grafik über Bildhauerei bis zur Keramik – gezeigt. Die Künstler treffen sich jeden Freitag von 13 bis 17 Uhr und verschönern dort die Auslagen. Einer von ihnen ist der Trauner Peter Pendl – sein „Steckenpferd“ sind Grafiken, Zeichnungen und Aquarelle. Erst vor Kurzem endete seine Ausstellung in Ansfelden. Für den 70-Jährigen ist seine Kunst so wie „Musik für den Musiker“. Schon immer war er in seinem Leben künstlerisch tätig. „Doch vor 16 Jahren dachte ich mir – jetzt wird“s Zeit wieder mehr zu tun – ich möchte einen eigenen Stil, eine eigene Linie“, erzählt der pensionierte Zuckerbäcker.
Kunst als Hobby
„Ich kann mit der Kunst meine Gedanken, Träume, Illusionen und meine Fantasie ausleben – dabei gibt man auch ein Stück seiner Seele preis“, sagt Pendl. Gemeinsam mit sechs Künstlern gründete er 2012 den Verein „Kunst ohne Grenzen“. Was als Hobby-Ausstellung begann, entwickelte sich rasch weiter. Der Verein veranstaltet auch Kurse, Workshops, Ausstellungen, Feste und Vorträge. „Jeder bringt sich ein. Jede Kunstrichtung bis auf politische Kunst ist bei uns willkommen“, sagt Pendl.
Mix aus Stilrichtungen
Walter Königsmayr, der Obmann des Vereins „Kunst ohne Grenzen“, etwa hat sich auf Fotografien spezialisiert. „Der Zweck unseres Vereins ist die Förderung und Vernetzung von Kunstschaffenden und Kunstinteressierten aus der bildenden und angewandten Kunst sowie aus den Bereichen Literatur und Musik. Wir wollen einfach einen Beitrag leisten, um das kulturelle Leben, vor allem in der Stadt Traun, zu bereichern“, ist sich der Vereinsvorstand einig. Mehr Informationen unter www.kunstohnegrenzen.at


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