Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ/TRAUN. Das Land Oberösterreich und der oberösterreichische Verkehrsverbund (OÖVV) ziehen erfreuliche Bilanz: Mit 5,8 Millionen Fahrgästen war es ein erfolgreiches Jahr für die erweiterte Straßenbahnlinie 3 und die neue Linie 4.

Foto: TAW
Foto: TAW

„Die Fahrgastzählungen geben Anlass zur Freude, denn insgesamt wurden im Abschnitt Hauptbahnhof bis zum Schloss Traun im Jahr 2016 etwa 5,8 Millionen Menschen befördert. Die bisherige Erweiterung in den Linzer Süd-Westen ist ein klarer Erfolg“, informiert Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner. Im Vorjahr wurde die bestehende Linie 3 erweitert. Seit 25. Februar fährt diese bis zur Trauner Kreuzung und seit 10. September, die Linie 4 bis zum Schloss Traun. Durch diese Verlängerungen kalkulierte man mittelfristig mit einem Fahrgastzuwachs von zirka zwei auf, dann knapp sechs Millionen Fahrgäste pro Jahr.

PlusCity am stärksten frequentiert

„Bereits 2016 nutzten 5,82 Millionen Fahrgäste die Straßenbahnverbindung Hauptbahnhof – Schloss Traun, obwohl die Strecke nur einen Teil des Jahres nutzbar war. Für 2017 kann daher mit einer Übererfüllung der Prognose gerechnet werden“, so Steinkellner. Der am stärksten frequentierte Halt ist die Haltestelle PlusCity. Im abgelaufenen Jahr seien hier laut Verkehrsverbund 1,2 Millionen Fahrgäste ein- bzw. ausgestiegen. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Fahrgastwechsel von 20 Personen je Halt (unabhängig von Richtung, Wochentag und Uhrzeit). Weitere Haltestellen mit hohen Frequenzen sind Untergaumberg (zwölf Personen/Halt), Meixnerkreuzung (elf Personen/Halt), und die Trauner Kreuzung (neun Personen/Halt). „Bereits im ersten Jahr konnten die mittelfristigen Prognosen eingehalten werden. Im Jahr 2017 ist der Ausbau dann erstmals uneingeschränkt und zur Gänze verfügbar. Deswegen rechne ich damit, dass die Prognose von sechs Millionen Fahrgästen bereits nächstes Jahr übertroffen wird“, betont Steinkellner abschließend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden

Antworten
Gastuser
Gastuser
07.02.2017 14:58

Einbeziehen der Umlandgemeinden

Damit ist ein weiterer Beweis, dass eine ordentlichen Verkehrsanbindung auch die Fahrgäste anlockt. Eine Anbindung von Ottensheim über eine verlängerte Linie 3 würde wahrscheinlich ähnlich erfreulich funktionieren. Stattdessen wird die marode ÖBB Linie Urfahr-Aigen weiterbetrieben Unwirtschaftlich und unattraktiv - wie Lange noch?