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TRAUN. Die Grünen Traun kämpfen derzeit gegen die Ausweitungen des Bauprojekts neben dem Gabler-Park an. Bürgermeister Rudolf Scharinger (SPÖ) indes beruhigt.

Die Grünen Traun sehen durch das Bauprojekt den Naturschutz gefährdet. Foto: Grüne Traun
Die Grünen Traun sehen durch das Bauprojekt den Naturschutz gefährdet. Foto: Grüne Traun

Die Verbauung neben dem Gabler-Park darf höher werden und mehr Wohnungen und mehr Verkehr enthalten – das beschlossen SPÖ und FPÖ im Trauner Gemeinderat Ende März. „Am besten wäre es gewesen, wenn hier in Aunähe, zwischen zwei Bächen und direkt neben dem Gabler-Park, überhaupt keine Bebauung käme, aber schon 2003 haben SP und FP hier eine zu dichte und zu umfangreiche Bebauung beschlossen“, kritisiert Gerhard Peterseil (Grüne).

Mehr Wohnungen, mehr Parkplätze

Noch mehr stört den Fraktionsobmann, dass die Gebäude statt zwei- nun dreigeschoßig gebaut werden dürfen. „Zum Teil rücken die neun Meter hohen Gebäude bis auf drei Meter an den Gabler-Park heran. Die Wohnungen werden noch mehr, weitere 20 Wohnungen kommen im Bebauungsplan dazu, jetzt können 130 gebaut werden. Daher werden auch die Parkplätze mehr, nämlich 260. So wird der Verkehr in der Aumühlstraße und der Makartstraße entsprechend noch weiter zunehmen“, bedauert Peterseil. Die Grünen Traun stellten daher im vergangenen Gemeinderat den Antrag, wenigstens diese Ausweitungen zurückzunehmen. SP und FP stimmten dagegen und sprechen sich für das Bauprojekt aus.

„Sinnvolle Entscheidung“

„Das ist ein zweischneidiges Schwert: Wir wissen, dass mehr Wohnungen natürlich mehr Verkehr verursachen. Aber wir denken, der Investor, die Real Treuhand, geht bei diesem Bauprojekt sehr behutsam und kooperativ vor, daher ist es aus unserer Sicht auch begründet, hier sinnvoll Wohnraum zu schaffen, der bei uns in Traun dringend benötigt wird“, äußert sich Bürgermeister Rudolf Scharinger gegenüber Tips. Man sei einig, dass die Bebauung qualitativ hochwertig vorangehen werde – daran werde auch die Höhe der Wohnbauten nichts gravierend ändern, ist Scharinger überzeugt.<


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