Weil manche Gäste nicht klingeln
LINZ-LAND. „Aktion Sicheres Heim“, die landesweite Sicherheitstour der OÖ. Versicherung zur Einbruchsprävention, macht wieder Station im Bezirk Linz-Land.

Manche Gäste klingeln nicht. Binnen Sekunden, oft verblüffend geräuschlos, dringen Einbrecher in versperrte Häuser oder steigen über Balkone in Wohnungen ein – und das fast 13.000 Mal pro Jahr in Österreich. Doch was tun, um die eigenen vier Wände zu schützen und sich daheim sicher zu fühlen?
Gemeinsam mit dem langjährigen Präventionskoordinator der Landespolizeidirektion Oberösterreich, Brigadier Anton Wachsenegger, und anerkannten Sicherheitsexperten aus der Region informiert die Oberösterreichische die Bürger, wie sie sich präventiv vor Einbruch schützen können.
„Wir wollen aufklären und anschaulich zeigen, wie der Einbruchsschutz in der Praxis verbessert werden kann. Bereits kleine Maßnahmen und ein wenig mehr Vorsicht tragen dazu bei, sich selbst und sein Eigentum besser zu schützen“, unterstreicht Generaldirektor Josef Stockinger.
Die Polizei kann beratend zur Seite stehen, kann aber nicht überall und sofort präsent sein. Ist doch die Personalknappheit bekannt. 248 Planstellen für Vollzeitpolizisten wären im Bezirk vorgesehen, aufgrund von Karenz, Pensionierungen und anderen Gründen sind aber tatsächlich nur 203 besetzt.“Das ist unser größtes Sicherheitsproblem, der Personalmangel bei der Polizei“, betont etwa Bezirksparteiobmann Herwig Mahr von der FPÖ.
Auch Sicherheitssprecher und VP-Bezirksparteiobmann Wolfgang Stanek betonte im Tips Sommergespräch: „Linz-Land ist ein dynamischer Bezirk. Die Herausforderungen haben sich vervielfacht, die Zahl der Posten ist aber gleich geblieben.“


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