250 Kilometer in sieben Tagen
UNTERWEISSENBACH. 250 Kilometer und 15.000 Höhenmeter absolvierten Sigrid Huber und ihr Teampartner beim Transalpine Run und erreichten erschöpft, aber glücklich das Ziel.

Der Startschuss zum Transalpine Run fiel in Garmisch-Partenkirchen. Weiter ging es über Lermoos nach Imst, durch das Pitztal, über den Gletscher nach Sölden, weiter über das Timmelsjoch nach Italien und schließlich durch das Passeiertal bis Brixen. Jeden Tag war in etwa ein Marathon mit über 2.000 Höhenmetern zu bewältigen. „Bei der kürzesten Etappe waren wir fünf Stunden unterwegs, bei der längsten durch das Pitztal bezb Stunden“, berichtet Huber.
Der Lauf wird jährlich als Teamlauf ausgetragen, jeweils zwei Personen bilden ein Team und müssen gemeinsam ins Ziel kommen. Von 300 gestarteten Teams mussten mehr als 100 aufgeben. Sigrid Huber und ihr Laufpartner hatten sich aber gut vorbereitet. „Die Müdigkeit nimmt von Tag zu Tag zu und an den letzten beiden Tagen hatte ich mit einer Verkühlung zu kämpfen, aber wir haben uns einfach durchgebissen. Es war immer ein Traum von mir, dieses Rennen zu finishen! Gefeiert haben wir natürlich mit Pizza und Rotwein!“
Ende Oktober wartet auf Sigrid Huber die Trailrunning Weltmeisterschaft in Portugal über 85 Kilometer und 4.500 Höhenmeter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden