Strapazen bei Trailrunning-WM
UNTERWEISSENBACH. Für die Trailrunning Weltmeisterschaft in Portugal hatte sich Sigrid Huber aus Unterweißenbach qualifiziert. Mit dem 72. Platz ist sie mehr als zufrieden.

Mit dem österreichischen Nationalteam ging es in den Nationalpark Peneda-Gerés. Die Eckdaten des Trailruns: 85 Kilometer, 5.000 Höhenmeter, Startzeit um 5 Uhr Früh, eine technisch anspruchsvolle Strecke und Temperaturen bis zu 30 °C.
250 Läufer aus über 30 Nationen gingen an den Start, viele mussten der Hitze und der schweren Strecke Tribut zollen. Auch Sigrid Huber hatte durch wenige Wasserstellen zu kämpfen. Dehydriert hatte sie nach 60 Kilometern immer wieder Krämpfe. „Ich musste die Anstiege teilweise rückwärts gehen. Aufgeben gibt es aber nicht, schon gar nicht bei einer Weltmeisterschaft. Ich hätte schon umfallen müssen, um das Rennen nicht zu beenden.“ Nach 13 Stunden und 43 Minuten erreichte Sigrid auf Platz 72 das Ziel, überglücklich und sehr stolz. „Für Österreich bei einer WM an den Start zu gehen ist schon etwas sehr Besonderes!“


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