URFAHR-UMGEBUNG. Auf der B126, kurz vor dem Grenzübergang Weigetschlag, kam es am 8. August zu einer schweren Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen, bei der mehrere Personen verletzt wurden

Eine 32-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach lenkte am 8. August gegen 12.45 Uhr ihr Auto auf der B126 Leonfeldener Straße aus Richtung Bad Leonfelden kommend in Fahrtrichtung Grenzübergang Weigetschlag. Neben ihr saß ihr 22-jähriger Lebensgefährte aus dem Bezirk Schärding. Im Fond saß der fünfjährige Sohn der Lenkerin. Im Ortschaftsbereich Weigetschlag geriet die Lenkerin auf der teilweise mit Rollsplitt versehenen Fahrbahn im Zuge eines Überholmanövers ins Schleudern und kam auf die linke Fahrbahnseite. Dabei touchierte sie seitlich ein aus Tschechien kommendes Auto, das von einer 77-jährigen Pensionistin aus Linz gelenkt wurde und in weiterer Folge auch noch frontal den nachkommenden tschechischen PKW, gelenkt von einem 58-jährigen tschechischen Staatsangehörigen, erfasste. Mit dem Lenker befanden sich noch zwei weitere Bekannte im Fahrzeug. Eine 65-jährige Tschechien und ein 54-jähriger Tscheche.
Durch den Unfall wurden alle sieben Insassen zum Teil schwer verletzt und in mehrere Krankenhäuser nach Linz und Freistadt verbracht. Der Fünfjährige wurde leicht verletzt. Der angeforderte Notarzthubschrauber Christophorus 10 landete an der Unfallstelle auf der B126 Leonfeldener Straße und konnte aufgrund eines Defektes nicht mehr starten. Die bereits in den Hubschrauber verbrachte 65-Jährige musste wieder umgeladen werden. Sie wurde mit der Rettung in das UKH Linz eingeliefert. Die B126 Leonfeldener Straße war noch für mehrere Stunden bis zur Behebung des Schadens am Hubschrauber gesperrt. Eine Umleitung wurde eingerichtet. An der Bergung der Verletzten waren insgesamt fünf Rettungswagen, zwei Notärzte, drei Feuerwehren und der Notarzthubschrauber Christophorus 10 im Einsatz. An den beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden. Im Bereich der Unfallstelle ist die B126 Leonfeldener Straße wegen Fahrbahnausbesserungsarbeiten mittels Gefahrentafel „Rollsplitt“, Überholverbot und mit einer 30 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung abgesichert.

