Lkw verunglückt direkt vor dem Feuerwehrhaus der FF Mühldorf
FELDKIRCHEN AN DER DONAU. Bei winterlichen Fahrverhältnissen kam am Freitag ein Lkw‑Sattelzug auf der Aschacher Bundesstraße (B131) von der Fahrbahn ab.

Der voll beladene Lkw rutschte in einer Kurve im Ortsgebiet von Freudenstein über eine Böschung und kam erst in einem angrenzenden Feld zum Stillstand. Das tonnenschwere Fahrzeug verfehlte dabei nur knapp das Feuerwehrhaus der FF Mühldorf.
Privates Abschleppunternehmen rückte an
Um 6.53 Uhr wurde die Feuerwehr Mühldorf per Sirenenalarm zu der direkt vor ihrer Einsatzzentrale gelegenen Unfallstelle gerufen. Nach der Absicherung der Unfallstelle, der Einrichtung einer örtlichen Umleitung und der Herstellung des Brandschutzes führte der Einsatzleiter gemeinsam mit dem unverletzten Fahrer eine erste Lageerkundung am beschädigten Fahrzeug durch. Da mehrere winterbedingte Einsätze gleichzeitig liefen, wurde in Abstimmung mit der Landeswarnzentrale Oberösterreich ein privates Abschleppunternehmen aus dem Bezirk Rohrbach mit entsprechendem schweren Bergegerät angefordert.
Sattelzug musste zuerst entladen werden
Da der Sattelzug nur im entladenen Zustand geborgen werden konnte, wurden zusätzlich ein Acht‑Tonnen‑Raupenbagger sowie ein Gabelstapler zweier regionaler Unternehmen organisiert. Mit Hilfe des Kettenfahrzeugs und eines speziellen Gabelaufsatzes konnten die rund 30 Euro‑Paletten und Big‑Packs aus dem Laderaum gehoben und über das Feld transportiert werden. Anschließend wurden die Frachtstücke per Stapler in ein Ersatzfahrzeug umgeladen.
Im nächsten Schritt wurde der beschädigte Sattelanhänger mithilfe des Bergekrans und des Baggers zur weiteren Bergung ausgerichtet. Die eigentliche Bergung aus dem Feld erfolgte anschließend mit einer leistungsstarken Seilwinde. Nach einer behelfsmäßigen Reparatur vor Ort konnte der beschädigte Sattelzug aus eigener Kraft zur nächsten Werkstatt weiterfahren.
Gegen 12 Uhr war die Fahrbahn gereinigt, und die B131 konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden. Insgesamt standen 15 Einsatzkräfte der FF‑Mühldorf mit drei Fahrzeugen für fünf Stunden im Einsatz.


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