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Leserartikel Marlis Schlatte, 29.08.2019 14:35

STEYREGG. Wenn es brennt ist die Feuerwehr schnell vor Ort – das geht aber nur wenn genügend Freiwillige zur Verfügung stehen. Wie viele Feuerwehrstandorte in Oberösterreich leidet auch die Freiwillige Feuerwehr Steyregg unter der immer weniger werdenden Freiwilligen-Anzahl.

  1 / 2   Drei Generationen einer Familie: Großvater Otto, Vater Jürgen und Sohn Marcel – auch sie wünschen sich neue Kameraden bei der Feuerwehr. Foto: Christof Neunteufel

„Treffen bei Alarm am Feuerwehrhaus zu wenige Kameraden ein, ist ein Ausrücken nicht oder nur mit erhöhtem Risiko möglich. Muss die Leitstelle gar weitere Kameraden aus anderen Feuerwehren alarmieren, geht wertvolle – im schlimmsten Fall lebensrettende – Zeit verloren“, schildert der 74-jährige Freiwillige Otto. Er ist seit mehr als 40 Jahren für die Feuerwehr tätig und steht vor allem unter der Woche im Einsatz, wenn viele seiner Kameraden ihren Jobs nachgehen.

Jeder ist willkommen

Auch unerfahrene Neuzugänge sind bei der Freiwilligen Feuerwehr jederzeit willkommen. Angst vor den Aufgaben braucht dabei keiner zu haben. „Kann jemand zum Beispiel kein Blut sehen, so wird darauf eingegangen und es wird eine andere Tätigkeit – wie etwa das Regeln des Verkehrs – zugeteilt. Auch das „Hineinschnuppern“ in die Arbeit ist möglich“, informiert Vater Jürgen, der sich bereits in seiner Jugend dafür enga-gierte.

Schauübung

Am Samstag, den 7. September, können Interessierte ab Mittag nach der Schauübung mit der Feuerwehr persönlich in Kontakt treten und sich informieren. Denn abgesehen von der lebensrettenden Aufgabe lohne es sich auch aus Gründen der Gemeinschaft der freiwilligen Feuerwehr beizutreten.


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