Tag 2 Frisch rasiert ist halb gewonnen
OBERÖSTERREICH. 7.45 Uhr. Gestern war noch so ein Abend. Nichts im TV, der Blaufränker schmeckte nicht so toll wie erwartet. Gut, die Harry Potter DVD, die sich die verkühlte Freundin als Abendprogramm wünschte war gar nicht so schlecht. Doch dann kurz vor Mitternacht noch eine SMS – die erste Bekannte hat der Corona-Virus erwischt. Und so wird noch geschrieben und die Lage gecheckt:

Sie hat sich wohl in der Arbeit angesteckt, ist seit Freitag in häuslicher Quarantäne. Ihr Freund sitzt in Wien, darf das Haus auch nicht verlassen. So geht es ihr den Umständen entsprechend, nur das Fieber geht nicht runter Nein, sie braucht zur Zeit keine Hilfe. Wenigstens das ist geklärt. Und so verlief die Nacht ruhig, ja sehr ruhig sogar.
Man darf von Kanada nur träumen
So entspannend, dass man sich schon rasiert hat. Ja, auch in häuslicher Isolation soll man auf sich schauen. Aber mehr als vier, fünf Tage ohne Rasierschaum und & Co. schafft man auch im Urlaub nicht. Auch wenn es in der kanadischen Wildnis sicher gut ankäme als verwilderter Trapper unterwegs zu sein – zumindest bei den Grizzlys und Elchen. Aber zurzeit kann man nur in Gedanken verreisen. Daher lieber schauen was der Tag so bringen wird. Vielleicht melde ich mich noch einmal am Abend. Aber ich will nichts versprechen. Denn Kanadas Wälder sind weit….


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