Tag 3 Mein Freund, die Avocado
OBERÖSTERREICH. 14.45 Uhr. Ich sitze gerade in meinem Büro, Verzeihung in der Küche. Aber die ist ja schon seit Beginn der Quarantäne meine Basis. Hinter mir duftet der Kuchen, den ich mir dann gönnen werde. Selbstverständlich selbstgemacht. Schließlich hat man ja mal auch etwas anderes gelernt. Aber die Gastronomie wäre jetzt auch kein guter Arbeitgeber. Tja und so probiert man Geschichten für die nächste Tips-Ausgabe zu schreiben.

Komisch, so wenig an Informationen kommen dieser Tage gar nicht rein. Geht das Leben wirklich weiter? Klar, doch! Nur nicht pessimistisch denken, schließlich scheint die Sonne… Apropos Sonne, die kann man selbst zurzeit nicht genießen. Schließlich will man das der Alptraum bald ein Ende hat und man bald wieder ausgehen, die Welt genießen kann.
Beim Wachsen zusehen
Und daher: Selbstdisziplin nicht nur bei der Arbeit sondern auch beim Kontakt mit anderen. Aber wer sagt denn, dass alle auf Sonnenstrahlen verzichten müssen. Etwa meine kleine Avocado-Pflanze, die am Fensterbrett steht und fleißig Sauerstoff produziert. Mal sehen, wie lange ich meinem pflanzlichen Mitbewohner beim Wachsen zusehen muss – hoffentlich nicht bis er die ersten Früchte trägt….


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