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GALLNEUKIRCEHN/WELS. Weil das Martinsfest in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden kann, haben sich die Pädagoginnen der Kinderbetreuungseinrichtungen des Diakoniewerks etwas besonderes einfallen lassen: ein Martinsfest „to go“.

 (Foto: Diakoniewerk)
(Foto: Diakoniewerk)

Am 11. November wird das Martinsfest jedes Jahr gefeiert. Aber auch diesen traditionellen Feierlichkeiten hat sich das Corona-Virus in den Weg gestellt. Um aber den Kindern ein Stück Normalität in dieser schwierigen Zeit zu ermöglichen, haben die Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen des Diakoniewerks die Idee des Martinsfest „to go“ entwickelt.

„Mit diesem Impuls möchten wir die Familien einladen, auch zu Hause dieses Fest gemeinsam zu erleben und mit den selbst gemachten Laternen spazieren zu gehen“, erklärt Tanja Hable, Leitung RECA minis betriebliche Kinderbetreuung Kellner und Kunz AG.

Laternenumzug im Garten

Zunächst feiern die Kinder das Martinsfest dieses Mal im Rahmen eines Laternenumzugs im Garten. Abends folgt dann die neue Variante des Festes. Die Familien bekommen dazu neben dem Festablauf auch eine Kerze für Licht und Wärme, einen Tee für Genuss und Gemeinschaft und ein Kipferl zum Teilen und Schenken. Im Integrations- und Heilpädagogischen Kindergarten Mühle haben die Kinder im Vorfeld Äpfel geteilt und daraus Apfelmus gemacht, das auch Kinder mit schweren Beeinträchtigungen einfacher essen und mit den Eltern und Geschwistern daheim genießen können.

Anja Oberleitner, Leitung betriebliche Kinderbetreuung TGW Zwergennest, ergänzt: „Wir finden es wichtig, in diesen herausfordernden Zeiten auch zu feiern und unseren Kindern besondere Momente zu schenken.“


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