Schilift-Betreiber im Bezirk sind bereit für Gäste
URFAHR-UMGEBUNG. Ab 24. Dezember dürfen laut aktuellem Stand Einzelsportarten – wie das Schifahren – wieder ausgeübt werden. Tips hat sich bei einigen Schilift-Betreibern im Bezirk bezüglich dem Stand der Vorbereitungen informiert.

Fest steht: Wer sich ab 24. Dezember schnellstmöglich wieder auf eine Piste begeben möchte, braucht dafür nicht weit zu fahren. Denn der Bezirk Urfahr-Umgebung wartet mit einigen Schilift-Betreibern auf, die alles daran setzen, um den Gästen auch in diesem Jahr einen sicheren Spaß im Schnee zu ermöglichen. So etwa in Bad Leonfelden bei den Sternstein Liften. „Wir gehen davon aus, dass wir mit dem Schibetrieb starten können“, sagt Andreas Eckerstorfer, der gemeinsam mit Gerhard Zettler die Geschäftsführung der Sternstein Lifte über hat. Die Beschneiung sei in den vergangenen Tagen bereits sehr gut angelaufen, die Schneedepots gemacht. Auch was die Sicherheitsvorkehrungen betreffe, sei man gewappnet. So werde beispielsweise bei den Liften genau auf das Einhalten der Abstände geachtet, bei den Gondeln dürfen – bei geöffneten Fenstern – nur vier anstelle von acht Personen mitfahren.
Zuversicht in Kirchschlag
Neben den Sternstein Liften erfreuen sich weiters jene in Kirchschlag großer Beliebtheit. Auch hier ist man, vorausgesetzt das Wetter passt, guter Dinge, was eine Öffnung betrifft. Zwar habe der Föhn den zuletzt durchgeführten Beschneiungs-Arbeiten zugesetzt, wenn es nun aber wieder kälter werde und Schnee komme, werde man weiter beschneien. Was die Sicherheit angeht, haben auch die Kirchschlager ihre Hausaufgaben gemacht: „Vom Schibetrieb her gibt es keinerlei Einschränkungen. Wir haben uns vorbereitet und Maßnahmen gesetzt“, betont Andreas Pilsl. Änderungen gäbe es aus Sicherheitsgründen etwa im Kassenbereich und beim Anstellen. Überall wo Kontakt bestehe, gelte Maskenpflicht und es müsse Abstand gehalten werden. Einen weiteren Schilift gibt es beispielsweise noch in der Gemeinde Oberneukirchen. Aus dieser heißt es von Bürgermeister Josef Rathgeb: „Die vielen Ehrenamtlichen in Oberneukirchen haben unseren Familien-Schilift für einen sicheren Start der Wintersaison vorbereitet. Wir alle hoffen jetzt auf eine weitere Entspannung der Corona-Maßnahmen und auf das richtige Schi-Wetter.“
Froh über die Öffnung am 24. Dezember ist auch der Kirchschlager Vizebürgermeister, Michael Mair: Ich bin froh, dass Tagesskifahrten möglich sind und somit steht dem Skifahren in Kirchschlag nichts im Wege. Ich hoffe auch, dass die Skischulen einen möglichst normalen Ablauf der Schikurse durchführen können.“
Schischulen müssen noch warten
Genau bei diesen gibt es hingegen noch keine Entscheidung, wie es weitergeht. Aktuell (Stand Montag, 7.12.) dürfe man noch nicht öffnen. „Die Entscheidung sollte hoffentlich für uns in den nächsten Tagen fallen“, sagt Walter Oberneder von der Kirchschlager Schischule Ralf&Walter. Er betont: „Wir haben uns auf die Situation seit längerem vorbereitet und hoffen, dass wir arbeiten können.“ Konkret wolle man in diesem Winter zum Beispiel mehr auf Individualunterricht, anstelle von großen Gruppen setzen.
Seinen Schi-Shop und -Verleih darf Oberneder hingegen bereits öffnen. Auch hier hat er bereits für Sicherheit gesorgt mit einem eigenen Ein- und Ausgang und mit einer Möglichkeit, sich im Freien anzumelden. Dazu könne man zwei Zelte aufstellen. Zusätzlich wurden eigene Schlauchtücher produziert, die als Multifunktionstücher fungieren und somit auch als Mund-Nasen-Schutz verwendet werden können. Alle Mitarbeiter werden diesen ständig tragen, bei Kindern und Jugendlichen muss ein MNS am Lift und bei Berührungspunkten getragen werden.


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13.12.2020 16:17
Schipisten sind keine Trampelpfade
Wenn das so weiter geht, werden die Schilifte nicht öffnen können, weil ihnen die gesamte Piste zertrampelt wird. Da wird, wenn es das Wetter zulässt, daran gearbeitet eine befahrbare Piste vorzubereiten und dann sowas ... es tut mir wirklich leid, das mitansehen zu müssen, dass die Menschen so rücksichtslos und ignorant sind.