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ENGERWITZDORF. Nachdem letzte Woche ein 23-Jähriger seine 21-jährige Freundin durch 30 bis 40 Messerstiche in den Rücken jährige Freundin durch 30 bis 40 Messerstiche in den Rücken verletzte und ein Haus in Brand setzte, warf sich der mutmaßliche Täter vor ein Feuerwehrfahrzeug. In Folge verstarb der Verdächtige an den durch den Aufprall verursachten Verletzungen.

Nach einem Unfall ist es Routine, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt. (Foto: Weihbold)
Nach einem Unfall ist es Routine, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt. (Foto: Weihbold)

Jetzt wird der Vorfall von der Staatsanwaltschaft untersucht. Johannes Enzenhofer, Bezirks-Feuerwehrkommandant von Urfahr-Umgebung, zu den Geschehnissen der Unglücksnacht: „Durch das professionelle Zusammenwirken aller Einsatzorganisationen, Polizei, Rettung und Feuerwehr wurde der Gebäudebrand rasch unter Kontrolle gebracht und es konnten zwei Personen gerettet werden. Unsere ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameraden haben in jeder Sekunde des Einsatzes die richtigen Maßnahmen gesetzt: Die Helfer rückten zur Hilfeleistung aus und wurden, durch den tragischen Zwischenfall bei der Anfahrt, auch zu unschuldigen Opfern. Der betroffene Einsatzfahrer hat unser aller Meinung nach verantwortungsvoll gehandelt. Und um das Erlebte verarbeiten zu können, leistet das Kriseninterventionsteam wertvolle psychische ‚Erste Hilfe‘. Die gute Kameradschaft und die gegenseitige Unterstützung helfen zudem den Kameraden der FF Treffling über die schrecklichen Erlebnisse hinweg. So ist ihre Einsatzbereitschaft weiterhin gegeben.“ Genau der gleichen Meinung ist Herbert Fürst, Bürgermeister von Engerwitzdorf: „Unsere Gedanken sind bei der schwer verletzten Frau, aber auch beim Einsatzlenker des Feuerwehrfahrzeuges, der völlig unverschuldet in diese Lage gebracht wurde.“


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