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FELDKIRCHEN. Nach dem es in der Gemeinde Feldkirchen zu mehreren Vorfällen von Vandalismus gekommen ist, meldete sich Bürgermeister David Allerstorfer zu Wort. Dieser zeige für derartige Aktionen keine Toleranz.

Geräte beim neuen Pumptrack wurden beschmiert und beklebt. (Foto: Allerstorfer/Seyr)
Geräte beim neuen Pumptrack wurden beschmiert und beklebt. (Foto: Allerstorfer/Seyr)

 Was die Vandalismus-Vorfälle betrifft, so wurden am Badesee Trainingsgeräte beim neuen Pumptrack nicht nur beschmiert sondern auch beklebt. Auf dem Aufkleber zu lesen: „Kinder schützen - Nein zum Corona-Impf-Experiment!“ Zusätzlich wurden entlang der Gemeindestraße nach Bad Mühllacken einige einbetonierte Verkehrsleitpflöcke ausgerissen. Vor einigen Wochen wurde laut Bürgermeister David Allerstorfer außerdem ein Mistkübel gesprengt. Dieser betont, dass es sich dabei einzeln betrachtet um keine großen Schäden handelt, dennoch sei es es sehr ärgerlich, „weil so etwas immer wieder vorkommt und zu nicht unerheblichen Kosten für die Allgemeinheit führt, weil der Bauhof mit der Instandsetzung in einem nicht unerheblichen Ausmaß beschäftigt ist.“

Meinung auf Facebook kundgetan

Auch auf Facebook hat sich der Feldkirchner Ortschef bereits zu der generell aufgeheizten Stimmung in der Gesellschaft sowie zum Umgang mit öffentlichem Eigentum geäußert:  “Dafür fehlt mir das Verständnis! Als Bürgermeister habe ich für alle da zu sein. Gerade in Gesprächen mit Menschen, die der Impfung kritisch gegenüberstehen höre und spüre ich, dass sie keiner der herkömmlichen Parteien mehr ihr Vertrauen schenken und dass vor allem große Unzufriedenheit mit der Regierung vorherrscht. Ich kann das verstehen. Viele Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar und im Sinne eines funktionierenden Miteinanders dürfen die Grundsätze der Freiheit, Gleichheit und Solidarität nicht ausgehöhlt werden. Und trotzdem: Wir leben in einer Gesellschaft, die auf Rechten aber auch auf Pflichten basiert. Die Sportgeräte am Badesee beim Pumptrack gehören der Allgemeinheit und wurden von uns allen bezahlt. Es ist unsere Pflicht sorgfältig damit umzugehen. Diese Zerstörung von Allgemeineigentum wird nicht toleriert und recht „gscheit“ ist die Schmiererei auch nicht! Gehen wir auch in Zukunft wertschätzend miteinander um.“

 


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