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HELLMONSÖDT. Die Abbauarbeiten in der Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine im ehemaligen Kindergarten Hellmonsödt sind angelaufen.

Zwei der jungen Gäste aus der Ukraine in der Notunterkunft mit einer freiwilligen Helferin. (Foto: RK-UU)

Begonnen wurde mit den extra errichteten Not-Duschen, die wieder abgebaut wurden. Das innerhalb kürzester Zeit aktivierte Übergangsquartier ist Vergangenheit. Um vorhandene Ressourcen nachhaltig einzusetzen, werden die Kräfte gebündelt und die neu in Österreich Ankommenden nun in größeren Durchgangsquartieren im Zentralraum untergebracht, nahe an den Hauptverkehrsrouten. Sie können dort Kraft tanken und innerhalb von ein bis drei Tagen in ein längerfristiges Quartier übersiedeln oder die Weiterfahrt antreten.

Ein Danke an Mitarbeiter, Helfer und Vereine

Im gesamten Bundesland erhalten so bis zu 1.600 Menschen Übernachtungsmöglichkeiten, sanitäre Grundversorgung und Verpflegung. Als Abschiedsgeschenk haben die jungen Gäste aus der Ukraine im Garten ein Herz aus Kreide gemalt. Alle 88 Schutzsuchenden konnten an Privatquartiere in der Umgebung vermittelt werden oder sind zu Bekannten beziehungsweise Verwandten weitergefahren. „Ein Teil der übriggebliebenen Spenden wurde am Freitag mit einem Hilfskonvoi direkt in die Ukraine gebracht. Den anderen Teil werden wir in den nächsten Tagen in die bestehenden Übergangsquartiere bringen,“ berichtet Bezirksrettungskommandant Peter Haslinger und bedankt sich herzlich bei all seinen Mitarbeitern, den freiwilligen Helfern, Gemeinden, Vereinen und Spender ganz herzlich für diesen kurzen, aber sehr intensiven Einsatz, die großartige Unterstützung und an den Orden der Franziskanerinnen der christlichen Liebe für die kostenlose Zurverfügungstellung des Gebäudes.


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