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EIDENBERG. „Eidenberg soll schön bleiben“, fordern beunruhigte Gemeindebürger und rufen im Internet dazu auf, am Gemeindeamt gegen den Sendemast am Hebergerweg bis 21. Juni Einspruch zu erheben. Tips bat dazu den Bürgermeister Adi Hinterhölzl um Stellungnahme.

Adi Hinterhölzl, Bürgermeister von Eidenberg (Foto: Privat)
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„Wir haben ohnehin vor, aufgrund so vieler unrichtiger Informationen dazu in den Sozialen Medien, auch auf der Gemeindehomepage zu reagieren“, antwortet das Gemeinde-Oberhaupt auf die Tips-Anfrage, was es mit dem geplanten Sendemasten in Eidenberg auf sich hat. Gesagt, getan, hat Bürgermeister Adi Hinterhölzl nun auf der Eidenberger Homepage Informationen zur Sachlage veröffentlicht.

Infos zur Umwidmung

„Nach der eingebrachten Anregung auf Umwidmung des Antragstellers „On Tower Austria GmbH“ ist seit 24. Mai für vier Wochen die Kundmachung zur Flächenwidmungsänderung von Grünland in ,Sonderausweisung Funkanlage‘ am Ende des Hebergerweges an der Amtstafel der Gemeinde Eidenberg angeschlagen, ebenso auf www.eidenberg.ooe.gv.at veröffentlicht und im Informationsblatt Eidenberg Aktuell erschienen“, erklärt Hinterhölzl. Innerhalb von sechs Monaten muss sich der Gemeinderat mit der eingebrachten Anregung auf Umwidmung, sowie mit den in der Kundmachungsfrist schriftlich eingelangten Anregungen und Einwendungen befassen. Sollte es zu einem positiven Grundsatzbeschluss kommen, werden sämtliche zuständigen Fachabteilungen des Landes um Stellungnahme ersucht. Wird von Seiten der Raumordnung, Naturschutz etc. die geplante Umwidmung nicht abgelehnt, kommt es im Gemeinderat zum Beschluss auf Genehmigung.

„Unsere Gemeinde hat eine mangelhafte Abdeckung beim Netzempfang. Nur A1 sorgt in vielen Gebieten für einen guten Empfang. Der geplante Standort ist zu Recht vom Ortsbild gesehen kritisch zu betrachten. Jedoch, was ist uns wichtiger?“, so der VP-Bürgermeister. Er ergänzt: „Trotz meines Einsatzes hat es lange gedauert, bis Eidenberg überhaupt einen Handysender bekam. Der Netzbetreiber Hutchison Drei Austria hat von der Telekom Regulierungsbehörde den Auftrag bekommen, in unserer Katastralgemeinde Eidenberg unversorgte Gebiete abzudecken. Ihre Planungsfirma hat den bestmöglichen Standort gesucht und eine Einigung mit dem Grundbesitzer erreicht.“ Lehnt der Gemeinderat die geplante Umwidmung ab, bleibt für weitere Jahre die Netzabdeckung so wie derzeit bestehen. Hinterhölzl: „Der derzeitige Glasfaserbau von Liwest verbessert den Handyempfang außerhalb der Wohnungen nicht.“

Reaktionen aus dem Netz

Michael M. ruft auf Facebook dazu auf, die Info zum Einspruch zu teilen, Margot L. schreibt „Echt jetzt?“ und Claudia L. fügt bei: „45 Meter hoch für noch besseren Handyempfang“. Viele Stimmen der Gemeinde sind sich aber einig: „Bitte kein Sendemast am Hebergerweg!“


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