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REGION.Die Gemeinden im Gusental (Alberndorf, Altenberg, Engerwitzdorf, Gallneukirchen, Katsdorf) bereiten sich laut Verantwortlichen schon seit einiger Zeit auf diesen Krisenfall vor.

Eine gute Vorbereitung für einen Blackout ist entscheidend. (Foto: Creative Cat Studio/stock.adobe.com)

„Sich über Krisen Gedanken zu machen ist keine Panikmache, sondern umsichtige Planung. Man kann nie alles voraussehen, aber eine gute Vorbereitung bringt mehr Sicherheit für uns als Behörde und vor allem für die Bevölkerung“, sind die Bürgermeister der Region Gusental überzeugt.

Ein Blackout

Als Blackout wird ein plötzlicher, großflächiger, länger andauernder Strom- und Infrastrukturausfall bezeichnet, der mehrere Staaten gleichzeitig betrifft. Eine Großstörung kann sich bis auf ganz Europa ausbreiten und somit weitreichende, unangenehme Folgen für alle Personen haben. Denn: Von einer Sekunde auf die nächste erlöschen die Lampen, der Fernseher ist aus und man sitzt im Dunkeln und das Smarthome funktioniert nicht mehr. Da unser Leben auf einer ausreichenden Stromversorgung basiert, werden alltägliche Abläufe zur Herausforderung. Zwar werden Krankenhäuser, Polizei, Rettung, Feuerwehr und der öffentliche Rundfunk noch eine gewisse Zeit über Notstromaggregate betrieben, viele Felder des alltäglichen Lebens werden jedoch sehr rasch und komplett lahmgelegt.

 Private Vorsorge

Laut Experten sollte man einen Grundvorrat an Lebensmitteln und Getränken für 10 bis 14 Tage verfügbar haben Ihr Tipp: „ Lagern Sie wichtige Medikamente ein. Versorgen Sie sich mit wichtigen Geräten, welche auch ohne Strom funktionieren oder mit Batterien betrieben werden können (Campingkocher, Batterieradio, Taschenlampe). Beim Online-Shop des Zivilschutzverbandes OÖ (www.zivilschutz-shop.at) gibt es zudem eine gute Produktauswahl diese gibt es aber auch immer öfter im regulären Handel.“ Laut Empfehlung sollte Bargeld in Münzen und kleinen Scheinen in der Höhe von 200 Euro verfügbar sein. Die Experten weiter: „Stellen Sie die Notstromversorgung für Licht, Heizungspumpen, Hebeanlagen für Wasser sowie Kanal und Kühlgeräte sicher oder überlegen Sie sich Alternativen, um diese zu ersetzen. Haben Sie einen eigenen Brunnen oder sind Mitglied in einer privaten Wassergenossenschaft, dann überprüfen Sie, ob die Wasserversorgung auch ohne Strom funktioniert. Erstellen Sie einen Familiennotfallplan (Vorlagen siehe www.zivilschutz-ooe.at), damit jedes Familienmitglied weiß, wie es sich im Fall der Fälle zu verhalten hat.

 


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