Bad Leonfelden: Regisseur von "Hasenjagd" zu Gast bei Filmabend im Kinotreff Leone
BAD LEONFELDEN. Zum 80. Jahrestag der Flucht russischer KZ-Gefangener im Mühlviertel zeigt der Kinotreff Leone in Bad Leonfelden am Freitag, 7. Februar, um 20 Uhr das Drama „Hasenjagd: Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ von Filmemacher Andreas Gruber. Dieser ist dabei persönlich anwesend.

Andreas Grubers „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ ist einer der bedeutendsten Beiträge filmischer Auseinandersetzung mit der österreichischen Vergangenheit. 80 Jahre nach dem Ausbruch sowjetischer Gefangener aus dem KZ Mauthausen am 2. Februar 1945 zeigt Gruber seinen Film am Freitag, 7. Februar, um 20 Uhr im Kino Leone in Bad Leonfelden. Andreas Grubers Drama war der erfolgreichste österreichische Film des Jahres 1995. Freigegeben ab zwölf Jahren, eignet sich der Film über ein erschütterndes Stück österreichischer Zeitgeschichte auch bestens zur Diskussion mit Jugendlichen.
Die Tickets dafür kosten 10 Euro, Reservierungen unter www.kinotreff.at.
Auszug aus dem Inhalt
KZ Mauthausen, Februar 1945. 500 Kriegsgefangene, die sich weigerten, an der Seite der deutschen Wehrmacht zu kämpfen, warten auf ihre Exekution. Im Wissen um ihren sicheren Tod wagen sie den Ausbruch: nasse Decken schließen den Strom der Stacheldrähte kurz, Wachtürme werden mit Feuerlöschern, Kohlestücken und Holzschuhen angegriffen. 150 Häftlingen gelingt am 2. Februar 1945 die Flucht, die anderen werden erschossen. Noch in derselben Nacht ruft die SS die Bevölkerung auf, „die KZler zu jagen wie die Hasen“. Nur neun Gefangene werden die Flucht überleben. Zwei der Geflüchteten werden von einer furchtlosen Bäuerin versteckt und gerettet. Von ihnen erzählt Andreas Grubers bewegender und spannender Film.


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