Leserbrief aus Feldkirchen stellt Gleichberechtigung im Sport in Frage
FELDKIRCHEN. Edeltraud Allerstorfer aus Feldkirchen thematisiert in ihrem Leserbrief die Gleichberechtigung im Sport.

Darin schreibt die Feldkirchnerin Edeltraud Allerstorfer:
„Gleichberechtigung im Sport? Immer wieder setzten sich erfolgreiche Sportlerinnen für die Gleichberechtigung und Sichtbarkeit von Frauen im Sport ein – und ich glaube sie haben noch sehr viel zu tun.
König (Männer)Fußball regiert die Welt – und das auch im Winter, wo doch viele verschiedene Wintersportarten eine Bühnen – sprich einen Platz in den Medien verdienen würden, der oft sehr minimalistisch ausfällt. Es wäre schön, wenn die Übertragungszeiten der Damenbewerbe denen der Herrenbewerbe angeglichen würden.
Gerade die Sichtbarkeit und Präsenz in den Medien ist Grundlage für Sponsorenverträge. Tatsache ist, dass die Sichtbarkeit von Frauen im Sport was die Medienpräsenz betrifft – zusammengefasst im Verlauf des Jahres im Vergleich zu den Männern - Ende März endet. Dass auch Preisgelder unterschiedlich bemessen sind, kann ich auch schwer verstehen.
Dazu noch ein Gedanke zum Linz Marathon: Den Zieleinlauf des Siegers kündigen ein Auto und vier Motorräder an, und dann in weiterer Folge die Abstufung – erster Österreicher…., erste Frau,…..dass aber bei der ersten Österreicherin nur mehr zwei Fahrräder kommen, ist schon sehr fragwürdig und auch eine Sache der unterschiedlichen Wertschätzung.“


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