ENGERWITZDORF/TREFFLING. Die Freiwillige Feuerwehr Treffling hat die Heiß-Ausbildung von insgesamt 90 Atemschutz-Trupps aus ganz Oberösterreich in einer mobilen, gasbefeuerten Wohnungsbrand Simulationsanlage abgewickelt.

Der in Treffling eingesetzte Brand-Container ist rund 50 Quadratmeter groß und in mehrere Abschnitte gegliedert, die es den Atemschutz-Trupps ermöglichen, einen realitätsnahen Innenangriff bei einem Wohnungsbrand mit extremen Hitze- und Rauchbedingungen zu trainieren. In der Anlage wurde vom Leitstand von Chef-Trainer Marco Hosten, der Ablauf eines Brandes inklusive mehrerer Brände bis zum Flash Over variantenreich simuliert. Die Atemschutzträger lernen bei dieser Ausbildung die optimale Technik und Taktik bei den Löscharbeiten des Trupps mit dem Hohlstrahlrohr bei sehr hohen Temperaturen und bei schlechter bis gar keiner Sicht, um einen Brand, der an mehreren Stellen immer wieder neu ausbricht, im Ernstfall möglichst effektiv zu bekämpfen. Dabei wurden sie aber nicht allein gelassen, jeder der Atemschutztrupps wurde von einem Ausbildner der FF Treffling im Brand-Container begleitet und nach dem Trainings-Einsatz gab es ein Feedback-Gespräch. Bürgermeister außer Dienst Herbert Fürst überzeugte sich im Brandcontainer von der realitätsnahen und schwierigen Übungsbedingungen.


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