So soll das neue Oö. Landesarchiv im Schloss Bergheim aussehen
FELDKIRCHEN/BERGHEIM. Mit der Präsentation des Siegerprojektes des Architekturwettbewerbs geht die Übersiedlung des Oö. Landesarchivs den nächsten Schritt. Das Archiv wird im Schloss Bergheim sein neues Zuhause finden. Dafür werden Teile des Schlosses saniert und adaptiert. Fertig soll dann alles 2030 sein.

In diesen Räumlichkeiten sollen die Verwaltung, der Publikumsbereich mit Lesesaal sowie ein Veranstaltungssaal untergebracht werden. Dazu kommt ein Archivalienspeicher, der neu errichtet und mit Schloss Bergheim verbunden wird.
Siegerprojekt aus EU-weitem Wettbewerb mit 66 Teilnehmern
Das aus einem EU-weiten Wettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt stammt von Juust Architektur ZT e.U. aus Wolfsberg in Kärnten und Pittino & Ortner Architekturbüro ZT GmbH aus Graz. Insgesamt haben 66 Architekturbüros Vorschläge eingebracht.
Das Siegerprojekt überzeugte das Preisgericht unter fachlicher Einbindung der Leitung des Oö. Landesarchivs durch den strukturierten neuen Speicher. Dort sind die notwendigen Verbindungswege und die Wegführung aus Sicht der Jury bestens gelöst. Auch die Fassadengestaltung trägt zur klaren Wahrnehmung des Gebäudes als Archiv und als „selbstbewusstes, aber eindeutig korrespondierendes Objekt mit dem Schlossbestand“ bei.
„Mit der Ansiedlung des Oö. Landesarchivs im Schloss Bergheim wird ein kulturhistorisch bedeutender Ort für die Zukunft im Landesbesitz gesichert und gleichzeitig neu belebt. Das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs zeigt, wie stimmig Tradition, zeitgenössische Architektur und fachspezifischer Anspruch ineinandergreifen können“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Die Bauarbeiten in Bergheim, Gemeinde Feldkirchen, sollen im zweiten Quartal 2027 beginnen und 2030 fertiggestellt sein.


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