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Tips Jugendredaktion, Raphael Habringer, 07.07.2017 09:00

OBERÖSTERREICH. Die Situation in der Pflanzenproduktion beziehungsweise im Ackerbau war in den letzten Jahren in Österreich herausfordernd. Oberösterreichs Bauern nutzen den Heil-, Gewürz- und Sämereienanbau als Chance.

Der Mohnanbau hat in Österreich eine lange Tradition. Foto: LK OÖ
Der Mohnanbau hat in Österreich eine lange Tradition. Foto: LK OÖ

Durch die schwierige Preis- und Einkommenssituation stellt der Heil- und Gewürzpflanzenanbau in Österreich eine interessante Herausforderung dar. Speziell handelt es sich hier um Mohn, Kümmel sowie Blattkräuter wie Melisse oder Pfefferminze, wobei sich Oberösterreich auf Mohn und Kümmel spezialisiert. Derzeit wird eine Fläche von über 2000 Hektar für den oberösterreichischen Heil- und Gewürzpflanzenanbau beansprucht.

Unterstützung durch Experten

Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Reisecker beschreibt die Situation so: „Darüber hinaus gibt es in Oberösterreich sehr professionelle Vermarktungseinrichtungen und Partner für den Vertragsanbau durch die Saatbau Linz (Firma Erntegut) beziehungsweise Verarbeiter und Vermarkter wie die VOG. Als Landwirtschaftskammer bemühen wir uns seit Jahren dieses Standbein in der Produktion zu etablieren und zu festigen. Mit dem Ackerbaureferenten Peter Köppl hat die Landwirtschaftskammer Oberösterreich einen ausgewiesenen Experten für diese Kulturen, der nebenbei sogar eigene – recht erfolgreiche Züchtungen – unter anderem für Mohn, Lein und Kümmel betreibt.“

Bildung

Derzeit gibt es über hundert Bauern, die sich mit dem Anbau von Sonderkulturen beschäftigen, um den Konsumenten Vielfalt zu bieten. „Die Landwirtschaftskammer untersützt diese Landwirte auch mit Weiterbildungsmöglichkeiten und Förderungen“, erläutert Reisecker.


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