Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MÜHLVIERTEL. Die Haselmaus zählt wohl zu den putzigsten Bewohnern unserer Hecken und Wälder. 

Die Haselmaus braucht genügend Möglichkeiten, um sich zu verstecken. Foto: Heidi Kurz
Die Haselmaus braucht genügend Möglichkeiten, um sich zu verstecken. Foto: Heidi Kurz

Mit schwarzen Knopfaugen beäugt sie ihre Umgebung – vorzugsweise von oben. Denn am Boden hat die Haselmaus viele Feinde: Fuchs, Wiesel und Hermelin stellen ihr dort nach, aber auch aus der Luft droht Gefahr durch Greifvögel und Eulen. Deshalb benötigt sie einen stufigen Waldaufbau, um sich möglichst ohne Bodenkontakt fortbewegen zu können und bewohnt kraut- und strauchreiche Laubmischwälder. Haselmäuse sind daher Botschafter für vielgestaltige Hecken und Wälder.

Haselmaus ist keine Maus

Der dämmerungs- und nachtaktive Verwandte des Siebenschläfers ist das Tier des Monats August im Rahmen des Projekts „Die Säugetiere Oberösterreichs erleben und erheben“ vom Naturschutzbund. Ihr Name ist irreführend, so die Biologin Heidi Kurz vom Naturschutzbund Oberösterreich: Weder ist die Haselmaus eine Maus noch besonders auf Haselnusssträucher angewiesen. Die zu den Bilchen oder Schläfern zählende Haselmaus ernährt auch von Bucheckern, Eicheln, Waldfrüchten, Blüten Knospen und Insekten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden