Mobile Dienste: Vorderweißenbacherin (35) hilft, Menschen so lange es geht zu Hause zu pflegen
VORDERWEISSENBACH. In Urfahr-Umgebung sind Rotkreuz-Mitarbeiter der Mobilen Pflege täglich unterwegs. Sie helfen Menschen, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben, wie etwa Daniela Carpella (35) aus Vorderweißenbach.

365 Tage im Jahr sind die Mitarbeiter der Mobilen Pflege des OÖ. Roten Kreuzes im Einsatz. Auch im Bezirk Urfahr-Umgebung begleiten sie ältere und pflegebedürftige Menschen im Alltag. Ziel ist es, ein selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen.
Alleine im Bezirk Urfahr-Umgebung betreut das OÖ. Rote Kreuz 536 Personen. 48 Rotkreuz-Mitarbeiter sind in Urfahr-Umgebung in der Mobilen Pflege und Betreuung tätig.
„Pflegeberufe brauchen die besten Rahmenbedingungen, damit sie attraktiver werden. Das gelingt nur gemeinsam, wenn wir offen und auf Augenhöhe über Bedürfnisse und Herausforderungen sprechen. Die Arbeit in der Mobilen Pflege ist unbezahlbar und verdient großen Respekt“, so Peter Ranspöck, Pflegedienstleiter in Urfahr-Umgebung.
Hilfe im eigenen Zuhause - ein Beispiel aus Vorderweißenbach
Ein Beispiel ist Daniela Carpella aus Vorderweißenbach. Die 35-Jährige ist Pflegefachassistentin und arbeitet bei den Mobilen Diensten Urfahr-Umgebung. Seit Juli 2024 ist sie beim Roten Kreuz tätig. Sie ist vor allem in der Mobilen Hilfe und Betreuung im Einsatz und fährt auch in der Hauskrankenpflege.
An ihrer Arbeit schätzt sie vor allem den Kontakt mit Menschen. Gespräche und persönliche Geschichten sind für sie wichtig. „Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich mehr mit älteren Menschen arbeiten wollte. Mit der Möglichkeit der Teilzeitausbildung war es mir möglich, eine Ausbildung in Pflege zu absolvieren. Beim Roten Kreuz habe ich aus dem Grund angefangen, weil es familienfreundlich ist und ich mehr Zeit mit meinen Kindern verbringen kann.“
Große Herausforderungen in der Pflege
Viele Menschen in Oberösterreich sind auf Pflege angewiesen. „Schon jetzt erhalten über 48.500 Personen in Oberösterreich Leistungen in der Pflege und Betreuung – bis 2040 wird die Zahl auf 92.000 steigen“, teilt das Rote Kreuz in einer Pressemitteilung mit - und beruft sich bei diesen Daten auf eine Information des Sozial-Landesrates Christian Dörfel. Die Zahl wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Gleichzeitig gehen erfahrene Kräfte in Pension. Das stellt die Mobilen Dienste vor große Aufgaben.
Eine Arbeit, die mehr als nur ein Job ist
Unter dem Motto „Es ist in Dir!“ sucht das OÖ. Rote Kreuz Menschen, die eine Tätigkeit mit Haltung anstreben. Aktuell sind mehr als 50 Stellen in allen Teilen des Bundeslandes zu besetzen von der Heimhilfe, über Pflegeassistenz, Fachsozialbetreuung in der Altenarbeit, Pflegefachassistenz bis hin zu Diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal.


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