Bergrennen in Landshaag geht in die 41. Auflage
PRAMBACHKIRCHEN/ FELDKIRCHEN/ ST. MARTIN. Nach zwei Jahren Pause findet das Bergrennen in Landshaag in der Gemeinde Feldkirchen wieder statt. Am Sonntag, 1. Mai greifen 235 Starter die kurvenreiche Strecke zwischen Landshaag und St. Martin im Mühlkreis an. Neben der Bergeuropameisterschaft findet auch die Bergrennsport-Staatsmeisterschaft sowie der Lauf für historische Rennsportmotorräder und der Racer Supermoto Pokal 2022 statt.

Die 3.620 Meter lange Highspeed-Strecke startet im Ortsgebiet in St. Haag und führt über mehrere Kurven nach St. Martin. Mit mehr als 200 Kilometer pro Stunde sind die Fahrer in verschiedensten Klassen unterwegs. Von historischen Zweitaktmotoren über Seitenwagen bis hin zur Supersportklasse sind die Fahrer unterwegs. „Das Besondere ist, dass die Rennstrecke fast durchgängig begehbar ist“, freut sich Vereinsobmann Markus Altenstrasser. Nach dem Waldabschnitt folgt eine besondere Stelle: Das Hauseck erfordert von den teilnehmenden Fahrern vollste Konzentration. „Jeder hat für diesen Streckenabschnitt seinen eigenen Kniff“ erklärt Streckenrekordhalter Andreas Gangl. 2016 gelang ihm mit einer guten Fahrt bei perfekten Bedingungen die bislang ungeschlagene Bestzeit. „Der Rekord ist jederzeit in Gefahr“, erklärt Gangl.
Rennen auf den Tagessieg
Wolfgang Gammer und Chris Zaiser sind ebenfalls Favoriten auf den Tagessieg, die drei Tagesschnellsten werden gemeinsam mit der schnellsten der fünf Starterinnen und dem schnellsten Seitenwagen in einer Flower-Zeremonie geehrt. Der Bergeuropameisterschaftslauf zeiht auch Fahrer aus Italien, Frankreich und Deutschland an, die die Strecke bewältigen. Die Freiwilligen des MSC Rottenegg organisieren nicht nur in Landshaag die Fahrt, sondern auch das Bergrennen in St. Agatha.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden