Herzogsdorfer Pilot kürt sich mit heißer Autofahrt zum "König der Nacht"
HERZOGSDORF. Ein perfekter Tag – so lässt sich der Auftritt von Hans-Peter Füreder beim Nightrace im steirischen Oberrakitsch zusammenfassen. Der Herzogsdorfer Pilot zeigte mit seinem Lancia Delta S4 eine beeindruckende Leistung und dominierte den gesamten Wettbewerb. Vom Zeittraining bis hin zum Finale ließ er seinen Konkurrenten keine Chance und sicherte sich den Titel „König der Nacht“.

Doch wie so oft im Motorsport liegen Freud und Leid dicht beieinander. Nur eine Woche nach seinem Triumph stand für Füreder der nächste Wettkampf in Meiselding, Kärnten, auf dem Programm. Der Tag begann vielversprechend: Souveräne Start-Ziel-Siege im Zeittraining, im Vorlauf und auch im Semifinale ließen Hoffnungen auf einen erneuten Triumph aufkommen. Aber das Schicksal schlug im entscheidenden Moment zu. Bei der Startaufstellung zum Finale versagte plötzlich der Motor seines Gruppe-B-Autos. Trotz aller Bemühungen ließ sich der Lancia Delta S4 nicht mehr starten, und so platzten alle Hoffnungen auf einen weiteren Sieg.
Auf Angriff
Trotz dieses Rückschlags kann Hans-Peter Füreder nach vier Rennen der österreichischen Staatsmeisterschaft seine Führung in der Meisterschaftswertung weiterhin behaupten. Am 8. September geht es in St. Agatha, Oberösterreich, weiter, wo er die Gelegenheit haben wird, seine Spitzenposition zu verteidigen und erneut nach dem Sieg zu greifen.


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