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URFAHR-UMGEBUNG . Ende Juni dieses Jahres waren in Urfahr Umgebung 1007 Menschen beim Arbeitsmarktservice arbeitslos gemeldet. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 2,8 Prozent, im österreichweiten Ranking bedeutet das Platz Drei gemeinsam mit Eferding. Niedrigere Quoten gibt es nur in Rohrbach und Reutte in Tirol.
 

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

So erfreulich die niedrige Arbeitslosigkeit auch ist, für Unternehmen im Bezirk wird es zunehmend herausfordernder, passende Arbeitskräfte zu finden. Der Stellenmarkt boomt – auch im naheliegenden Zentralraum. Sehr erfreulich ist, dass in UU der Anteil jener Personen, die über keine über die Pflichtschule hinausgehende Ausbildung verfügen, mit 30 Prozent wesentlich geringer ausfällt als in Linz.

Spezielle Förderprogramme

Weitere 43 Prozent verfügen über eine abgeschlossene Lehre, sechs Prozent haben eine Fachschule abgeschlossen, elf Prozent eine höhere Ausbildung mit Matura und zehn Prozent verfügen über ein abgeschlossenes Studium. Fachkräfte sind gefragt und finden in der Regel relativ schnell wieder einen neuen Job, je nach Branche und Ausbildung können sie sozusagen aus dem Vollen schöpfen. Die rund 1000 arbeitslosen Personen sind keine stabile Gruppe. Der Arbeitsmarkt ist sehr dynamisch, ein Kommen und Gehen, oft gibt es bereits bei der Arbeitslosmeldung sehr konkrete Bewerbungen und gar nicht selten bereits einen neuen Arbeitsvertrag. Nicht ganz so leicht haben es nach wie vor ältere Personen ab 50, insbesondere dann, wenn sich zum Alter andere Vermittlungserschwernisse dazu gesellen: schlechte Deutschkenntnisse, fehlende Qualifikationen, gesundheitliche Einschränkungen oder psychische Erkrankungen. Mehr als jeder dritte Arbeitslose in Urfahr Umgebung ist über 50 Jahre alt, 45 sind sogar schon 60plus. Der Bezirk Urfahr Umgebung ist als Teil des Arbeitsmarktbezirkes Linz Modellregion für die Aktion 20.000. In diesem speziellen Förderprogramm sollen für langzeitarbeitslose Personen über 50 Jahre zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten im öffentlichen oder gemeinnützigen Bereich geschaffen werden. Das AMS ist in Kontakt mit diversen Vereinen und vor allem mit den Gemeinden, es gibt schon konkrete Angebote.


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Erika Schneider
Erika Schneider
28.07.2017 14:16

Bereits

Handwerker sind gesucht und werden gesucht werden. Nicht jede Arbeit kann automatisiert werden. Nachdem ich kurz auf https://firmen.haus/suche/ort/linz-am-rhein/ gesucht habe, habe ich entdeckt das Handwerker mehr gesucht sind als gelehrte Kräfte...