Fairness gegenüber den nächsten Generationen - die ÖVP zieht Bilanz
URFAHR-UMGEBUNG. Soziale Themen und Jugend – die ÖVP-Nationalratsabgeordneten aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung geben Rück- und Ausblicke auf die Regierungsprogramme.

Als Erfolg des letzten Jahres nennt Abgeordneter Michael Hammer unter anderem die finanzielle Unterstützung durch den Bund zur Abschaffung des Pflegeregresses, und damit die Entlastung für die Länder und Gemeinden. Außerdem werden die 21 bisherigen Sozialversicherungsträger auf fünf reduziert. „Dass es in der Übergangszeit Mehrkosten geben kann, ist selbstverständlich.“, meint Hammer dazu.
Herbstferien werden eingeführt
Die Landesobfrau der Jungen ÖVP Oberösterreich Claudia Plakolm weist besonders auf die Arbeit im Bereich Jugend und Ausbildung hin. Ab dem Schuljahr 2020/21 wird es einheitliche Herbstferien und einen verpflichtenden Ethik-Unterricht bei Abmeldung des kofessionellen Religionsunterrichts geben. Da die Lehre gerade in ländlichen Räumen immer mehr als Ausbildungsmöglichkeit wahrgenommen wird, ist es für die Abgeordnete wichtig, diesen Weg zu fördern, etwa durch die Gleichsetzung des Lehrabschlusses mit dem Bachelor.
Bezirk Urfahr-Umgebung soll gefördert werden
Dass sich die ÖVP weiterhin mit auf die Jugend gerichtete Themen beschäftigen will, hat laut der jüngsten Nationalratsabgeordneten mit „Fairness gegenüber den nächsten Generationen“ zu tun. Sicher sind sich die Abgeordneten außerdem, dass das Mühlviertel und der Bezirk Urfahr-Umgebung weiterhin wirtschaftlich gefördert werden soll, etwa in den Bereichen Pendler-Verkehr und Klima- und Umweltschutz.


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06.08.2019 09:27
Fertiges Studium ohne Matura
Wenn ich solche Artikel lese, schaudert es mir... Eine „Gleichsetzung des Lehrabschlusses mit dem Bachelor“ ich hoffe dabei handelt es sich um einen verspäteten Aprilscherz. Ich selbst besitze einen Facharbeiter in Mechatronik und belege die selbe Studienrichtung. Diese zwei Ausbildungen unterscheiden sich im Schwierigkeitsgrad massiv. Als Beispiel der Facharbeiter beschäftigt sich mit der Planung und Auslegung von Industrieanlagen und verbaut Sensorik und Aktoren welche am Markt zur Verfügung stehen. Der Akademiker hingegen entwirft diese Produkte, wo bei das Lösen von Differenzialgleichungen beinahe an der Tagesordnung steht. Ebeso verfügt der Facharbeiter beiweitem nicht über das detailierte Wissen der Physik welches für solche Aufgaben nötig ist. Ich möchte dabei nicht den Facharbeiter schlecht reden, da er eine sehr wichtige Rolle spielt. Aber solche Aussagen können nur von jenen getätigt werden, welche nicht studiert haben oder als größten Teils auf Mensafesten unterwegs waren!