Michaela Langer-Weninger: „Wir müssen alle zusammenhalten“
URFAHR-UMGEBUNG. Reger Andrang herrschte bei einer Informationsveranstaltung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, die für die Landwirte aus Urfahr-Umgebung in der Höheren Bundeslehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung Elmberg (Linz) abgehalten wurde:

Die Landtagsabgeordnete und Präsidentin der Landwirtschaftskammer Michaela Langer-Weninger und Kammerdirektor Karl Dietachmair informierten die anwesenden Bauern im Zuge ihrer Vorträge über die wichtigsten Ziele der Agrarpolitik. Diese sind unter anderem eine positive Zukunftsperspektive für Bauernfamilien zu schaffen sowie die Absicherung der Agrarfinanzierung auf EU-, Bundes- und Landesebene. „Nur wenn die Betriebe auch zukünftig ausreichend Einkommen erwirtschaften können, werden sie in der Lage sein, ihre Höfe zu bewirtschaften, hochqualitative Lebensmittel zu produzieren und die Kulturlandschaft zu erhalten“, so Langer-Weninger.
Das Thema Klimaschutz in der Landwirtschaft
Und es erfolgte auch ein Appell an die Landwirte. Langer-Weninger: „Wir müssen alle zuammenhalten, egal ob Schweinezüchter, Milchproduzent oder Getreidebauer.“ Thema des Abends war auch der Klimaschutz, für den die Landwirtschaft eine entscheidende Rolle spielt: „Die österreichische Landwirtschaft hat beim CO2-Ausstoß ihre Reduktionsverpflichtungen erfüllt und leistet etwa durch die Bioenergie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz“, erklärt die Präsidentin der Landwirtschaftskammer.
Bewusstseinsbildung ist wichtig
Den Vortragenden war es auch wichtig zu betonen, dass in der Gesellschaft ein Verständnis für die Vielfalt der Landwirtschaft geschaffen werden muss: „Wir können gewissen Standards in der Nahrungsmittelerzeugung –etwa Tierwohl oder Regionalität – nur dann erfüllen, wenn unsere Leistungen auch entsprechend bezahlt werden.“


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