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SCHENKENFELDEN. Seit 10. Dezember ist Doris Leitner als Bürgermeisterin von Schenkenfelden tätig. In Rahmen eines Interviews gewährte die Ortschefin vor kurzem einen Einblick in ihre ersten 100 Tage im Dienst und sprach über ihre Ziele für die Gemeinde.

Im Dezember übernahm Doris Leitner das Bürgermeisteramt von Karl Winkler. (Foto: Hermann Ganhör)
Im Dezember übernahm Doris Leitner das Bürgermeisteramt von Karl Winkler. (Foto: Hermann Ganhör)

„Tun, was für Schenkenfelden gut ist“ - so lautet das Motto, unter dem Doris Leitner ihre Aufgaben als Schenkenfeldner Bürgermeisterin wahrnehmen will. Für die Ausübung des Amtes habe sie sich entschieden, „weil mir Schenkenfelden am Herzen liegt und ich mich schon längere Zeit für Politik interessiere“, so die Ortschefin, die sich aktiv für den Ort und zum Wohle der Bürger einsetzen will.

Leitner fügt an: „Für mich sind die persönlichen Gespräche mit den Bürgern sehr wertvoll. Auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren Vereinen, Körperschaften und Wirtschaftstreibenden freue ich mich besonders. Ich möchte ein offenes Ohr für die Bevölkerung haben, um ihre Wünsche und Sorgen besser kennenzulernen. In der Politik ist man Dienstleister – Dienst am Menschen – für den Menschen.“

Rückblick auf 100 Tage

Mitte März erreichte Leinter schließlich die 100 Tage-Marke im Amt. Rückblickend sagt diese dazu: „Auch wenn sich 100 Tage viel anhören, so ist es doch ein relativ kurzer Zeitraum. Die Zeit wurde genützt für die Übernahme der Amtsgeschäfte und die Einarbeitung in die verschiedenen Ressorts. Ein sehr wichtiges Anliegen waren mir die Treffen mit den Politikern, Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander und Landesrat Markus Achleitner.“

Ein weiteres großes Thema sei in dieser Zeit natürlich auch die Corona-Situation gewesen: „Meine ersten 100 Tage waren natürlich auch geprägt von der Situation rund um die Corona-Pandemie, die uns alle inzwischen mehr denn je beschäftigt und uns vor große Herausforderungen stellt. Trotzdem bin ich hoch motiviert und stelle mich gerne den Aufgaben einer Bürgermeisterin.“

Wichtige Punkte und Ziele

Neben vielen Antrittsbesuchen und Gesprächen habe Leitner in dieser ersten Phase auch bereits einiges bewirkt: So werde man laut dieser im Sommer das Freibad trotz Corona aufzusperren zu können. Im Bildungsbereich sollen die Volksschule weiters mit Laptops für die Smartboards ausgestattet werden. Außerdem wolle sie Körperschaften - wie etwa die Freiwilligen Feuerwehren - fördern. Letztere dürfen wegen der Pandemie keine Veranstaltungen abhalten, wodurch diesen die Einnahmen fehlen würden. Weitere Ziele für Schenkenfelden seien laut der Bürgermeisterin die Belebung des Ortskerns, die Förderung der Vereine, abwechslungsreiche Sport- und Freizeitaktivitäten, „Altes“ zu bewahren und „Neues“ zuzulassen sowie Betriebsansiedelungen.


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