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URFAHR-UMGEBUNG/STEYR/ZWETTL AN DER RODL. Bei einer Solidaritätsaktion der SPÖ, die am Freitag in Zwettl an der Rodl abgehalten wurde, betont der örtliche Vorsitzende, Herbert Enzenhofer, an der Seite der Arbeitnehmer zu stehen und für Arbeitsplätze kämpfen zu wollen.

 (Foto: Leitner)
(Foto: Leitner)

„Demokratische Entscheidungen – gerade auch in wirtschaftlichen Angelegenheit – sind nicht nur zu respektieren, vielmehr muss die betriebliche Mitbestimmung ausgebaut werden“, sagt Enzenhofer zum Abstimmungsergebnis in Steyr. „Die Belegschaft in Steyr hat klar gemacht, was sie will. Wir stehen an ihrer Seite!“ Geht es nach dem SPÖ-Vorsitzenden, so seien jetzt vor allem die Landes- und die Bundesregierung gefordert. Diese müssten demnach „endlich Mittel für die Veränderung der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Hier werden die großen Trends verschlafen, anstatt alles zu unternehmen um unsere Welt mitzugestalten. Das zeugt weder von Weitblick noch von wirtschaftlicher Kompetenz.“

Auch was den Bezirk Urfahr-Umgebung betreffe, brauch es laut Enzenhofer Investitionen in gute und sichere Arbeitsplätze mit fairen Löhnen. „Denn Applaus allein reicht nicht aus, um die monatlichen Rechnungen zu bezahlen. Also, kämpfen wir um jeden Arbeitsplatz“, gibt sich dieser entschlossen.

 Enzenhofer fordert Übernahme von Verantwortung

„Das Aussitzen von Problemen durch Bundeskanzler Kurz und ÖVP-Landeshauptmann Stelzer muss nun ein Ende haben. Sie müssen endlich beginnen, ihre Verantwortung wahr zu nehmen. Wir brauchen mehr Zusammenarbeit und Zusammenhalt anstatt eines weltweiten Standortwettkampfs auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen“, so Enzenhofer abschließend.

 


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