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LICHTENBERG. Im Interview mit Tips sprach die Lichtenberger Bürgermeisterin Daniela Durstberger nicht nur über ihre Entscheidung, wieder zur Wahl anzutreten, sondern auch über aktuelle und zukünftige Projekte in der Gemeinde.

 (Foto: Die Picante/Alex Pichler)
(Foto: Die Picante/Alex Pichler)

Seit 13 Jahren ist Daniela Durstberger die Ortschefin der Gemeinde Lichtenberg. Bei den kommenden Bürgermeisterwahlen im Herbst will sie nunmehr erneut antreten. „Ich habe ein tolles Team um mich, das mich stärkt und eine Vizebürgermeisterin und auch eine Parteiobfrau – also ein kleines, feines Team rund um mich. Dann gibt es viele nette Lichtenberger, die zufrieden mit meiner, unserer Arbeit sind und die das eben auch aussprechen“, erzählt Durstberger über ihre Beweggründe. Die bereits von ihrem Team im Rahmen einer Videokonferenz einstimmig bestätigte Durstberger fügt hinzu: „Ich habe für mich festgestellt, dass mich die Aufgabe nach wie vor erfüllt und große Freude bereitet. Auch im Gemeindeamt habe ich ein tolles Team an Mitarbeitern, die mich voll unterstützen und daher kann ich es mir noch gut vorstellen, eine weitere Periode weiterzuarbeiten.“

„Man braucht eine dicke Haut“

Auf die Frage, was der Lichtenbergerin bei der Ausübung ihres Amtes wichtig ist, heißt es von dieser: „Eine gute Sachpolitik zu machen. Das Zuhören ist ein großes Thema und einfach ein offenes Ohr für die Bürger zu haben. Lösungen sind für mich auch eine klare Bedingung, lösungsorientiertes Arbeiten. Ich bin aber kein Alleinplayer, sondern tausche mich immer aus.“ No-Gos seien für sie hingegen, wenn man keine Lösung habe, ebenso wie Unterstellungen oder die Verbreitung von Halbwahrheiten. Durstberger betont aber auch: „Im Bürgermeisteramt geht es nicht um Behaglichkeiten, man braucht eine dicke Haut.“

Frühe Vorbereitungen

Was die herannahenden Wahlen betreffe, so habe man in Lichtenberg jedenfalls bereits früh damit begonnen, sich darauf vorzubereiten. „Wir haben schon im Herbst letzten Jahres ein Strategieteam gegründet, um uns für die Wahl im Herbst gut zu formieren und klare Ziele zur formulieren. In dieser Gruppe tauschen wir uns regelmäßig aus“, so Durstberger.

Aktuelle Projekte

Neben den Wahlen gäbe es in Lichtenberg indes auch noch andere Themen und Projekte, die in diesem Jahr anstehen würden. So gibt es etwa eine Bürgerbeteiligungs-Aktion, bei der ein Ideenpostkasten von Ortschaft zu Ortschaft wandert und Bürger die Möglichkeit haben, ihre Wünsche und Ideen einzubringen. Weiters stehe der Bau eines Rückhaltebeckens im Bereich Derflerstraße, die Errichtung einer Löschwasserzisterne, der Neubau einer Fahrzeug- und Gerätehalle für den Bauhof im Bereich Streumittellage, die Attraktivierung der Buswartehäuser, Pläne für die Radinfrastruktur, eine Photovoltaik-Anlage für die Feuerwehr, ein Zaun am alten Sportplatz sowie die Errichtung von Blühstreifen auf dem Plan.

Zukunftsthemen: Geh- und Radwegsprojekte im Fokus

Wird Durstberger wiedergewählt, so habe diese noch einige Ideen für die Weiterentwicklung der Gemeinde. „Ein Hauptaugenmerk werden die Geh- und Radwegsprojekte für den Alltagsradverkehr sein.“ Hierzu würde es schon Vorarbeiten und Grundsatzbeschlüsse sowie konkretere Planungen geben. Zu den Zukunftsthemen würden des Weiteren unter anderem die Verkehrsberuhigung sowie die Sanierungsarbeiten an der Schule gehören.


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