Eigenes Grünraumkonzept für Inkoba Sterngartl
BAD LEONFELDEN. Die interkommunale Betriebsansiedelung (Inkoba) Sterngartl in Bad Leonfelden wächst immer weiter. Um in dem Gewerbegebiet auch der Natur entsprechend Raum zu geben, wurde ein eigenes Grünraumkonzept entwickelt.

Bäume, Sträucher und Hecken: das Inkoba Sterngartl soll grüner werden. Um das zu erreichen, hat der Inkoba-Vorstand gemeinsam mit dem vor Ort ansässigen Maschinenring Granitland ein eigenes Grünraumkonzept entwickelt. „Wir wollen in diesem Gewerbegebiet auch der ökologischen Nachhaltigkeit möglichst gerecht werden“, erklärt Inkoba-Vorstandsmitglied Josef Rathgeb, regionaler Abgeordneter und Bürgermeister von Oberneukirchen, zu den Beweggründen. Vor allem entlang der Straßen soll möglichst viel angepflanzt werden. Damit aber noch nicht genug: in Zusammenarbeit mit den einzelnen Unternehmen will man vor Ort auch auf deren Parzellen viel Grünraum schaffen, sobald es der Stand der Bauarbeiten zulässt.
Maschinenring übernimmt Umsetzung
Die Umsetzung soll der Maschinenring übernehmen. Dieser habe bereits bei der Anlage des Schaugartens rund um das Dienstleistungszentrum gezeigt, wie ein Gewerbestandort mit Grünflächen verschönert werden kann. „Wir können von der Planung über die Umsetzung der Bepflanzung bis hin zur späteren Pflege sämtliche Leistungen anbieten und sind deshalb der ideale Partner für die Realisierung des Grünraumkonzepts“, sagt Maschinenring-Geschäftsführer Johannes Enzenhofer. Seine Mitarbeiter werden bereits in den nächsten Monaten mit den ersten Arbeiten beginnen. Je nach Baufortschritt bei den einzelnen Unternehmen soll das Grünraumkonzept dann in den nächsten Jahren dann vollständig umgesetzt sein.
Strom-Eigenversorgung
Auch was die Energieversorgung betreffe, sei Nachhaltigkeit bei den im Inkoba Sterngartl angesiedelten Betrieben ein großes Thema. Obmann Alfred Hartl: „Auf so gut wie jedem Dach werden Photovoltaik-Module angebracht. So können die Firmen einen Großteil des Stromverbrauchs aus eigenen Sonnenstrom-Kraftwerken decken.“ Für den gesamten Gemeindeverband, bestehend aus den Bürgermeistern der zwölf beteiligten Gemeinden, seien die erfolgreichen Betriebsansiedelungen auch aus einem weiteren Grund eine wichtige und nachhaltige Maßnahme zur Belebung der regionalen Wirtschaft und Wertschöpfungskreisläufe: „Für die über 500 Menschen, die bei vollständiger Verwertung der Flächen hier einen Arbeitsplatz haben werden, entfällt das Pendeln in den Zentralraum. Damit entlastet man nicht nur die Verkehrswege, sondern kann über die Jahre gesehen auch große Mengen an CO2 einsparen“, so Standort-Bürgermeister Thomas Wolfesberger. Dem Ziel der vollständigen Verwertung komme man laut Geschäftsführer Matthäus Haas sehr nahe: denn mit vier weiteren Firmen seien die Verträge unterschriftsreif.


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