Sozialistische Jugend fordert kostenlose Öffis
GALLNEUKIRCHEN. Der Vorsitzende der SJ Gallneukirchen und Kandidat bei den kommenden Gemeinderaswahlen, Simon Panholzer sowie und Nina Andree, Vorsitzende der SJ OÖ und Landtagskandidatin, kritisieren die überteuerte Busverbindungen und die steigenden Ticketpreise in den vergangenen Jahren.

„Seit der letzten Gemeinderats- und Landtagswahl vor sechs Jahren sind die Ticketpreise für Busse und Züge massiv angestiegen. Das bekommen vor allem viele junge Menschen und Pendler in Gallneukirchen zu spüren“, so Panholzer. Seit 2015 seien die Tickets nach Linz um 16 Prozent teurer geworden. Mit der Kernzone Linz würde eine 20-minütige Einzelfahrt mittlerweile fast fünf Euro kosten. Und auch das Jahresticket sei laut der SJ mit 464 Euro für viele nicht mehr leistbar. „Der Umstieg vom Pendeln mit dem Auto auf den Bus ergibt bei diesen Preisen für die meisten keinen Sinn mehr. Zusätzlich sind auch junge Menschen im ländlichen Raum immer stärker auf Autos angewiesen, denn ein Tagesausflug oder mal Fortgehen in Linz wird so schnell zur Kostenfrage“, kritisiert Andree.
Kampagne gestartet
Unter dem Titel „Platz da!“ hat die Sozialistische Jugend deswegen nunmehr eine Kampagne gestartet. Gefordert werden unter anderem kostenlose Bus- und Zugverbindungen in ganz OÖ. „Gerade im Angesicht der Klimakrise müssen wir dafür Sorge tragen, dass der CO2 Ausstoß durch Autos reduziert wird. Dafür muss aber der öffentliche Verkehr attraktiv und für alle leistbar sein. Mit kostenlosen, flächendeckenden und gut getakteten Bus- und Zugverbindungen können wir diesen Umstieg schaffen und die Lebensqualität von uns allen und gerade von jungen Menschen verbessern“, so Andree und Panholzer abschließend.


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