Wöss: "Wir dürfen Gewalt an Frauen keinen Platz bieten"
URFAHR-UMGEBUNG. Auch die Fraeun in der OÖVP Urfahr-Umgebung wollen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen.

„Wir dürfen Gewalt an Frauen keinen Platz bieten“, betont die Bezirksobfrau, Melanie Wöss aus Lichtenberg. Bereits seit 25. November laufen die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen ihm Rahemn der UN Women Kampagne Orange the World. Im Zuge der Kampagne starteten auch die Frauen in der OÖVP ihre Mitmachaktion, an der sich auch die Vertreterinnen aus dem Bezirk beteiligten. „Uns ist ein partnerschaftliches Miteinander von Mann und Frau besonders wichtig. Körperliche oder psychische Gewalt dürfen dabei keinen Platz haben. Zusammen können wir ein Zeichen setzen uns für Betroffene stark machen“, so Wöss.
Jede fünfte Frau von Gewalt betroffen
Die Relevanz, ein Zeichen zu setzen, wird vor allem von den hohen Zahlen an betroffenen Frauen untermauert. Beinahe jede fünfte Frau in Österreich ist im Laufe ihres Lebens einmal physischer oder sexueller Gewalt ausgesetzt. „Die Gewaltbereitschaft gegen Frauen wurde durch die Corona-Pandemie verstärkt. Daher ist es umso bedeutender, ein Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffen zu setzen und Hilfe anzubieten“, hebt auch Landesobfrau Cornelia Pöttinger hervor. Das würden auch die Zahlen des vergangenen Jahres zeigen, in dem 1.266 Anzeigen, davon 990 bei weiblichen Opfern, in Zusammenhang mit Gewalt erstattet wurden.
Gewalt kann jede Frau treffen
Gewalt an Frauen zeige sich dabei in unterschiedlichen Formen – verbal, physisch oder auch im Internet. Besonders wichtig sei in diesem Fall das passende Hilfsangebot. „Sich Hilfe zu suchen, ist ein Zeichen der Stärke! In Oberösterreich haben wir bereits ein breites Netzwerk an Hilfseinrichtung und Beratungsstellen. Diese können die Betroffenen selbst, aber auch ihr Umfeld kontaktieren und das Hilfsangebot nutzen, um den ersten Schritt in ein gewaltfreies Leben zu setzen“, sagt Melanie Wöss abschließend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden