Verkehrswende jetzt - rascher Ausbau der Radhauptroute Gallneukirchen-Linz gefordert
GALLNEUKIRCHEN. Der seit Jahren verzögerte Ausbau der Radwege nach Linz und die S-Bahn waren das Thema der Veranstaltung „CO2 neutrale Verkehrswende in OÖ - Situation im Großraum Linz“, bei dem auch Bürgermeister Sepp Wall-Strasser teilnahm.

Im Namen der Gemeinden Engerwitzdorf, Gallneukirchen, Katsdorf, Unterweitersdorf, Hagenberg, Pregarten und Wartberg ob der Aist forderte er erneut den angekündigten, aber nicht zur Veranstaltung erschienen Verkehrslandesrat Günter Steinkellner auf, rasch mit der Detailplanung des Streckenabschnittes Linz-Gallneukirchen/Pregarten zu beginnen. „Es kann doch nicht glaubhaft sein, in einem Industriebundesland wie Oberösterreich, wenn uns seit zwei Jahren mitgeteilt wird, dass es an den Kapazitäten zu Detailplanung dieses Streckenabschnittes fehle“, so Wall-Strasser unter großem Beifall der Anwesenden. „Das gleiche gilt für den Radweg nach Linz. Seit 2013 wird uns dieser versprochen, bis heute ist kein Meter realisiert.“
Ab sofort: Mitfahrbankerl in Gallneukirchen
Ab sofort stehen auch in Gallneukirchen zwei Mitfahrbankerln zur Verfügung: eines steht beim Stadteingang von Tumbach kommend bei der Postautostelle beim Imbiss 2000, das andere beim Einsatzzentrum. Die Mitfahrbankerl werden aus den Mitteln der Klima- und Energiemodell Region Sterngartl-Gusental finanziert. „Sie sollen dazu dienen, Lücken der Öffi-Fahrpläne zu schließen und Autofahrten einzusparen. Außerdem ist Autostoppen eine tolle Form der sozialen Begegnung“, so die einhellige Meinung von Bürgermeister, Klima- und Umweltausschussobmann Berhard Berger und Klima- und Energie-Manager Andreas Safron.


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