Ernte im Mühlviertel ist angelaufen: alle Verkehrsteilnehmer zur gegenseitigen Rücksichtnahme aufgerufen
MÜHLVIERTEL. Der Sommer ist da und dies bedeutet, die Erntesaison auf den Feldern ist angelaufen. In einer der arbeitsintensivsten Jahreszeiten für die Mühlviertler Bauern werden nun Silage, Heu oder Getreide eingebracht. Viele Traktoren und Mähdrescher sind deshalb jetzt auf den Straßen unterwegs. Daher ruft der Bauerbund nun zu besonderer Aufmerksamkeit, Geduld und Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer auf.

Die Sicherheit auf den Straßen während der Erntezeit hängt wesentlich von der Rücksichtnahme und dem Verständnis aller Beteiligten ab. Gerade während des Überholens von langsam fahrenden landwirtschaftlichen Maschinen kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Linksabbiegende Traktoren und Erntemaschinen, wie beispielsweise Mähdrescher, werden oft zu spät wahrgenommen. Eine der Situation angepasste Fahrweise kann daher schwere Unfälle verhindern. „Autofahrer sollten ausreichend Abstand halten und nur dann überholen, wenn es wirklich sicher ist“, betont Oberösterreichs Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner, und bittet um Verständnis, da viele Arbeiten in der Landwirtschaft witterungsabhängig und daher gerade in der Erntezeit notwendig sind.
Sicherstellung der Lebensmittelversorgung
Ohne die zeitgerechte Ernte von Feldfrüchten kann die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln nicht sichergestellt werden. Jedes Korn, das von den heimischen Feldern kommt, trägt dazu bei, dass weniger importiert werden muss. „Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis für die Notwendigkeiten der landwirtschaftlichen Arbeit sind unerlässlich, um sowohl die Verkehrssicherheit als auch eine kontinuierliche Lebensmittelversorgung zu gewährleisten. Durch Eigenverantwortung und rücksichtsvolles Verhalten können wir alle zu einer unfallfreien und erfolgreichen Erntesaison beitragen“, so Wallner.


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