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ALTENBERG. Die Inkoba Region Gusental setzt einen wichtigen Schritt für die regionale Standortentwicklung: In Altenberg soll das erste gemeinsame Betriebsbaugebiet entstehen. Fünf Gemeinden engagieren sich hierbei.

Neues Betriebsbaugebiet in Altenberg stärkt Region Gusental (v.l.): Obmann der Inkoba-Gusental Bgm. Christoph Meisinger (Engerwitzdorf), Business Upper Austria Projektmanagerin Caroline Plakolm und Bgm. Michael Hammer Altenberg (Foto: Inkoba Gusental)

Die fünf Gemeinden Alberndorf, Altenberg, Engerwitzdorf, Gallneukirchen und Katsdorf arbeiten in der Inkoba Region Gusental zusammen, um Betriebsstandorte gemeinsam zu entwickeln, bestehende Unternehmen bei Erweiterungen zu unterstützen und neue Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Gemeinsame Entwicklung für die Region

In der Verbandsversammlung wurde beschlossen, als erstes gemeinsames Betriebsbaugebiet eine Fläche in Altenberg zu entwickeln. Obmann der Inkoba Region Gusental ist der Engerwitzdorfer Bürgermeister Christoph Meisinger. 

Die Grundlage dafür wurde durch die Initiative Kepler Valley gelegt. Der Verein für technologische Standortentwicklung initiierte unter Obfrau Ulrike Rabmer-Koller im Vorfeld einen interkommunalen Raumentwicklungsprozess. Dabei erarbeiteten die Gemeinden gemeinsame Zukunftsperspektiven für die regionale Wirtschafts- und Standortentwicklung.

„Mit dem ersten gemeinsamen Betriebsbaugebiet wird sichtbar, wie wichtig regionale Zusammenarbeit für eine nachhaltige Standortentwicklung ist. Es freut mich besonders, dass aus der Kepler-Valley-Initiative und dem gemeinsam initiierten interkommunalen Raumentwicklungsprozess nun ein konkretes Zukunftsprojekt für die Region Gusental entsteht – mit Fokus auf Innovation, Technologie und regionale Wertschöpfung“, betont Kepler-Valley-Obfrau Ulrike Rabmer-Koller.

Standort Altenberg als erster Schritt

Mit dem Beschluss zur Entwicklung einer ersten Betriebsfläche in Altenberg wird ein wichtiger Meilenstein erreicht. Ziel ist es, Unternehmen in der gesamten Region Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten und gleichzeitig eine nachhaltige Standortentwicklung voranzutreiben.

„Mir ist wichtig, dass wir gemeinsam in der Region Möglichkeiten für Betriebserweiterungen und Ansiedelungen nutzen, vor allem Entwicklungsmöglichkeiten für Firmen in der Region. Daher wollen wir auch in Altenberg im Rahmen der Möglichkeiten gemeinsam mit der Inkoba eine Erweiterung unseres Gewerbefeldes umsetzen“, betont Altenbergs Bürgermeister Michael Hammer.

Auch Inkoba-Obmann Christoph Meisinger sieht darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Region: „Mit der Inkoba Region Gusental schaffen wir gemeinsam neue Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Betriebe und sichern langfristig Arbeitsplätze in unserer Region. Besonders wichtig ist mir, dass wir als Gemeinden bei der Betriebsansiedelung zusammenarbeiten und in die konkrete Umsetzung kommen.“

Begleitet wird die Entwicklung durch Oberösterreichs Standortagentur Business Upper Austria. Projektmanagerin Caroline Plakolm unterstützt die Gemeinden bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer Standorte sowie bei der Umsetzung gemeinsamer Betriebsansiedlungsprojekte. Bereits bei der Gründung der Inkoba Region Gusental wurde besonderer Wert auf nachhaltige Qualitätsstandards, moderne Mobilitätskonzepte und eine abgestimmte regionale Wirtschaftsstrategie gelegt.


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