Gerüstabbau: Absturzsicherung traf Arbeiter am Kopf
VITIS. Am Freitag, 30. September ereignete sich auf einer privaten Baustelle ein Arbeitsunfall beim Abbauen eines Gerüsts. Der Bauherr wurde von der Absturzsicherung, ein sechs Meter langes Eisenrohr, am Kopf getroffen und musste verletzt ins Landesklinikum Waidhofen/Thaya gebracht werden.

Der Eigentümer baute nach Fertigstellung der Fassade bei seinem Wohnhaus das Baugerüst ab. Dabei wurde er von seinem Sohn und seinem Schwiegersohn unterstützt.
Der Mann demontierte auf der obersten Etage die Gerüstteile und gab sie seinem Schwiegervater weiter, der eine Etage unter ihm arbeitete. Während er die Befestigung einer Absturzsicherung auf der obersten Etage auf einer Seite löste und sich auf der gegenüberliegenden Seite begab, hob er einen Gerüstpfosten ober ihm herunter, um diesen seinem Sohn weiter zu reichen. Dabei löste sich die Absturzsicherung von der bereits gelockerten Befestigungsvorrichtung und das sechs Meter lange Eisenrohr fiel auf einer Seite hinab und traf den Mann am Kopf.
Der verunfallte, der keinen Schutzhelm trug, erlitt bei dem Unfall eine Platzwunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung. Da derzeit im Wohnhaus keine Stiegen vom Erdgeschoß in den ersten Stock vorhanden sind, musste der Verletzte von der Freiwilligen Feuerwehr Vitis geborgen werden. Anschließend wurde er mit dem Notarztwagen in das Landesklinikum Waidhofen eingeliefert, wo er bis auf weiteres stationär behandelt wird.


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