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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Von der Polizei und aufmerksamen Zeugen konnten am Samstag drei Lenker, die unter Drogeneinfluss die Straßen im Bezirk unsicher machten, aus dem Verkehr gezogen werden. 

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

Von einer anderen Verkehrsteilnehmerin angezeigt wurde ein 25-jähriger Lenker aus dem Bezirk Grieskirchen, der auf der B143 von Ampflwang Richtung Ungenach fahrend ständig auf die falsche Fahrbahnseite bzw. auf das Bankett geriet. An der Abzweigung zum Güterweg Ainwalding bog der Lenker den Angaben der Anzeigerin zufolge ungebremst nach links ab und rammte dabei ein Verkehrszeichen. Schließlich verursachte der Lenker bei einem Lebensmittelgeschäft in Ottnang am Hausruck einen weiteren Verkehrsunfall, indem er beim vorwärts einparken mit einem direkt vor ihm abgestellten Pkw kollidierte. Bei der Unfallerhebungen konnten Ausfallerscheinungen beim Lenker festgestellt werden, die auf Suchtgiftbeeinträchtigung schließen ließen. Zudem konnte bei einem Urintest das Mittel Ketamin festgestellt werden. Der Lenker selbst gab den Konsum von Antipsychotika an. Der Lenker wurde ebenfalls für fahruntauglich befunden, eine Blutabnahme wurde vom Lenker verweigert. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.

In Tiefgarage herumgeirrt

Ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck wurde von einem Ladendetektiv angezeigt: Der Mann konnte in der Tiefgarage des Einkaufszentrums wahrgenommen werden, wo er offensichtlich orientierungslos umherirrte. Er gab an,  vor zwei Stunden in das Zentrum gefahren zu sein, eingekauft zu haben und nun seinen PKW nicht mehr zu finden. Der Ladendetektiv sagte, der 34-Jährige sei zwei Stunden lang im Lebensmittelgeschäft gewesen, habe dort beispielsweise mehrfach die Einkaufswägen anderer Leute genommen, weil er einfach nicht bemerkt habe, dass es nicht seiner ist. Zwischenzeitlich konnte erhoben werden, dass der Mann derzeit nicht im Besitz eines Führerscheines ist, weil ihm dieser vor 1,5 Monaten wegen Lenkens unter Suchtgifteinfluss abgenommen worden war. Auch diesmal machte der Mann einen beeinträchtigten Eindruck. Ein Urintest verlief positiv auf Opiate und THC. Der Lenker gestand den Konsum von Cannabis ein. Er wurde ebenfalls für fahruntauglich befunden.

Drogenlenker geriet in Polizeikontrolle

Ein Lenker verhielt sich in eine Routinekontrolle auffällig - ein Alkotest ergab eine leichte Alkoholisierung, ein Urintest einen sehr hohen Wert an Kokain. Bei der Untersuchung auf Fahrtauglichkeit wurde die Beeinträchtigung durch Suchtgift festgestellt. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen. Der Lenker erklärte, er habe das Kokain beim Aufräumen zu Hause gefunden, ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten; da habe er es eingenommen.


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