Vermeintlicher Schwimmer am Irrsee löste Suchaktion aus
ZELL AM MOOS. Rund 60 Einsatzkräfte suchten Samstagabend bei Sturm und aufziehendem Gewitter nach nach einem Schwimmer, der vermeintlich noch am Irrsee unterwegs war.

Ausgerückt waren die Feuerwehren Zell am Moos, Haslau, die Feuerwehrdrohnengruppe des Abschnitts Mondsee, die Wasserrettung, das Rotes Kreuz und die Polizei aus. Eine aufwendige Suchaktion nach der „Nadel im Heuhaufen“ begann, denn wirklich gesehen wurden nur „zwei Schimmer am See“, wie die Feuerwehr berichtet. Inzwischen war das Gewitter mit Starkregen und Sturm genau über dem Irrsee eingetroffen. Nach Rücksprache mit Augenzeugen konnte die Zahl der Schwimmer, die es vermeintlich nicht mehr ans rettende Ufer geschafft haben, auf eine Person eingeschränkt werden.
Boote, Drohnen, Suchtrupps im Einsatz
Die Boote von Feuerwehr und Wasserrettung suchten am Wasser, die Feuerwehrdrohnen aus Oberhofen und Oberwang suchten aus der Luft den Uferbereich und Schilfgürtel ab. Die Fußmannschaften der zwei Feuerwehren streiften die Badeplätze und Stege ab. Die Polizei führte zeitgleich Befragungen von Anrainern und Zimmervermietern durch. Nach rund zwei Stunden wurde die Suche beendet, da keine weitere Abgängigkeitsanzeige einging und die Befragungen ergaben, dass aktuell niemand vermisst wurde.
Bei Unwettern weg vom See
Der Kommandant und Feuerwehreinsatzleiter der FF Zell am Moos Stefan Buchner appelliert an die Badegäste: „Bei aufziehenden Sturm oder Gewitter das Wasser bitte sofort verlassen und nicht warten bis das Unwetter über den Irrsee zieht. Die orangefarbenen Sturmwarnleuchten sind auch zu beachten!“
Im Einsatz standen rund 60 Kräfte. Der Einsatz wurde um 20.40 Uhr beendet.


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