Panikattacke bei Nachttauchgang: 66-Jährige am Attersee gerettet
STEINBACH AM ATTERSEE. Eine 66-jährige Taucherin erlitt am Samstagabend während eines Nachttauchgangs eine Panikattacke und musste von ihrem Tauchlehrer und einer Begleiterin an die Oberfläche gebracht werden.

Die 66-Jährige taucht seit ca. zwei Jahren, war entsprechend ausgerüstet und trug beim Tauchgang einen Trockenanzug sowie einen Tauchcomputer. Der Tauchgang dauerte insgesamt ungefähr 25 Minuten, wobei die drei Taucher in eine maximale Tiefe von 15 Meter vordrangen. In dieser Tiefe verbrachten sie laut Tauchlehrer etwa zwei bis drei Minuten, bevor sie langsam auf fünf Meter aufstiegen, wo die Gruppe einige Minuten verbrachte.
Panik unter Wasser
Plötzlich dürfte die 66-Jährige eine Panikattacke erlitten haben und signalisierte ihrem Tauchlehrer, dass sie aufsteigen möchte. Aus diesem Grund nahmen der Lehrer und die Tauchpartnerin die 66-Jährige an beiden Armen und zogen sie an die Wasseroberfläche. Laut Tauchlehrer hatte sie ihren Atemregler die ganze Zeit über im Mund; dennoch dürfte sie Wasser aspiriert haben.
Ärztin war zufällig vor Ort
Die Taucherin war die ganze Zeit über bei Bewusstsein und schwamm selbstständig zum Steg, wo sie sich mehrfach übergab und nach Luft rang. Eine zufällig anwesende Ärztin aus Tschechien leistete Erste Hilfe und setzte die Rettungskette in Gang.
Die 66-Jährige erhielt zudem noch vor Eintreffen des Notarztes Sauerstoff. Sie wurde zur weiteren Versorgung mit dem Notarzthubschrauber in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gebracht.


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