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OÖ/ VÖCKLABRUCK. Seit Mai dieses Jahres ermittelten Beamte des Landeskriminalamtes gegen einen 41-jährigen Rumänen, der verdächtigt wird, sich als Handwerker ausgegeben und bei älteren Menschen eingebrochen zu sein.

Symbolfoto: Weihbold
Symbolfoto: Weihbold

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, seit diesem Zeitpunkt regelmäßig nach Oberösterreich gekommen zu sein, um sich in Wohnungen älterer Personen einzuschleichen und Diebstähle von Bargeld und Schmuckgegenständen zu begehen. Der Mann habe sich dabei gegenüber den Opfern zumeist als Mitarbeiter einer Firma oder einer Behörde ausgegeben, um Heizungs- oder Gaszähler beziehungsweise Feuermelder ablesen oder überprüfen zu müssen.

Opfer alle über 80 Jahre alt

Die Gutgläubigkeit der Opfer, alle über 80 Jahre alt, wurde dabei in vielen Fällen ausgenutzt, um in die Wohnungen zu gelangen. Um sich anschließend alleine in den Wohnräumen umsehen zu können, habe er die Opfer um ein Glas Wasser oder zur Durchführung anderer Tätigkeiten (z. B. Notieren von Zahlen) ersucht.

14 Straftaten nachgewiesen

Insgesamt konnten die Ermittler dem 41-Jährigen bis dato 14 entsprechende Straftaten in OÖ nachweisen, wobei es in vielen Fällen beim Versuch geblieben war. Am 22. Juli 2026 erkannte eine Zivilstreife der Polizeiinspektion Vöcklabruck den Mann in einem Siedlungsgebiet in Vöcklabruck. Er wurde einvernommen und zeigte sich dabei umfassend geständig.

Die Staatanwaltschaft Wels ordnete die Festnahme an, weshalb er in die Justizanstalt Wels eingeliefert wurde.


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