Premiere: Miserere von Karl Jenkins in der Pfarrkirche Timelkam
TIMELKAM. In der Pfarrkirche Timelkam wurde vom Projektchor der Landesmusikschule Vöcklabruck und dem Stadtorchester Vöcklabruck die österreichweite Premiere von Miserere, komponiert von Karl Jenkins, aufgeführt.

„In der Textstelle der Bibel, auf der Miserere beruht, geht es laut dem Komponisten Sir Karl Jenkins um das friedvolle Zusammenleben aller Menschen auf der Welt. Aus diesem Grund wurden 2020 für die Uraufführung des Werks viele, viele SängerInnen aus der ganzen Welt zusammengebracht. Dass die 66 SängerInnen des Projektchores der Landesmusikschule Vöcklabruck Teil dieser Aufführung in der New Yorker Carnegie Hall waren, zeigt das bemerkenswerte Leistungsniveau der MusikerInnen! Das ist eine ganz besondere Auszeichnung, auf die sie alle stolz sein können!“, dies schreibt Bundespräsident Van der Bellen in seinem Vorwort zum Programmheft dieser Aufführung in Timelkam. Besonders stolz ist man in Timelkam auch deshalb, weil an der genannten Aufführung 2020 in New York auch sechs Sängern des Chores St. Josef mitwirken konnten. Geschätzte 500 Besucher kamen daher in die Pfarrkirche Timelkam, in der dieses Werk mit dem Projektchor der Landesmusikschule Vöcklabruck und dem Stadtorchester Vöcklabruck die österreichische Premiere feiern konnte. Neben den 120 Mitwirkenden prägten der weltweit gefragte Countertenor Alois Mühlbacher und die in Israel geborene, nunmehr in Wien lebende Sopranistin Shlomit Butbul, sowie der Cellist Albert Pesendorfer diesen musikalischen Höhepunkt zum bleibenden Erlebnis. Die Gesamtleitung oblag Christoph Lenz, der auch die Einstudierung dieses Werkes leitete. So konnte sich Karin Eidenberger für die Landesmusikschule Vöcklabruck über eine mehr als gelungene Premiere dieses Werkes freuen, was auch die Besucher mit „Standing Ovations“ zum Ausdruck brachten.


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