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MONDSEE. Die Kantorei Mondsee musiziert in Zusammenarbeit mit dem CorOsAnima Salzburg und dem Consortium Lunaelacense unter der Leitung von Norbert Brandauer am Sonntag, 5. November, um 18 Uhr in der Basilika Mondsee Maurice Duruflé berührend schönes, selten zu hörendes „Requiem“.

Kantorei in der Basilika Mondsee (Foto: Kantorei St. Michael)
Kantorei in der Basilika Mondsee (Foto: Kantorei St. Michael)

Maurice Duruflés Requiem könnte man wegen seiner Sanftheit als „Wiegenlied des Todes“ bezeichnen. Tröstlich und verinnerlicht wirken die Klänge, inspiriert von spätromantischen und impressionistischen Vorstellung, vor allem aber vom Gregorianischen Choral. Lebensbejahend, tröstend, kontemplativ  verwunderliche Beschreibungen für ein Requiem? Noch während des Zweiten Weltkriegs begann der französische Orgelvirtuose und Komponist Maurice Duruflé (1902-1986) mit der Arbeit an seinem „Requiem“. Erst nach dem Krieg konnte er es vollenden. Es gilt als sein wichtigstes Werk. Maurice Duruflé setzt darin auf die Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod und die Ewigkeit des Paradieses. Sein Requiem endet mit dem berührend schönen, ätherisch anmutenden Satz „in paradisum“ – und scheint damit direkt zum Himmel zu führen.

Matthias Winckhler, zuletzt als Solist bei den Salzburger Festspielen und beim Bachfest Leipzig zu hören, konnte für die Bariton-Partie gewonnen werden, die Mezzosopranistin Lisa Maria Kebinger wird das berühmt “Pie Jesu“ interpretieren. Den virtuosen Orgelpart übernimmt Gottfried Holzer-Graf.

Karten gibt es beim Klosterladen, bei Trafik Schwaighofer oder per Mail an kantorei.mondsee@gmx.at


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