Verdiente Bürger mit Bundesauszeichnungen geehrt
BEZIRK. Mit Bundesauszeichnungen für ihre Verdienste ausgezeichnet wurden Johann Mayr, Johann Wenninger, Wilhelm Waldl und Ernst Milacher. Überreicht wurden die Ehrenzeichen von Landeshauptmann Josef Pühringer.

Johann Mayr (Breitenschützing-Schlatt) wurde mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Er war 22 Jahre lang Leiter der Bezirksbauernkammer Vöcklabruck und hat sich mit zahlreichen Projekten wie das Regionalmanagement Vöcklabruck-Gmunden, Leader Mondseeland, dem Regionalentwicklungsverein Attersee Attergau, Vöckla-Ager, Hausruckwald-Vöcklatal und dem Naturpark Attersee-Traunsee verdient gemacht. Neben vielen weiteren Aufgaben war er immer im Sinne der Bauernschaft unterwegs.
In unzähligen Veranstaltungen war Johann Mayr immer ausgezeichneter Netzwerker, nutzte jede Gelegenheit sich fachlich einzubringen und ist nach wie vor als sympathischer Volkstänzer und Chorsänger sehr beliebt.
Jüngster Bürgermeister
Mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik wurde Johannes Weninger geehrt. Der ehemaliger Bürgermeister von Redleiten war 1990 als 30-Jähriger jüngster Bürgermeister Oberösterreichs. Er meisterte von der Fertigstellung des Gemeindeamtes über die Erschließung von Siedlungsgebieten bis zur Planung der Abwasserentsorgung alle herausfordernden Aufgaben.
Eine einsatzbereite und schlagkräftige Feuerwehr war ihm ein großes Anliegen und so unterstützte er das Feuerwehrkommando, wo immer es möglich war. Darüber hinaus engagierte sich Wenninger auch ehrenamtlich im Pfarrgemeinderat der Pfarre Frankenburg, im Reitverein Frankenburg-Redleiten und hat sich auch als Schauspieler im bekannten „Frankenburger Würfelspiel“ Ruhm und Ehre erworben.
Ortschef von Oberwang
Elf Jahre lang war Wilhelm Waldl das Ortschef von Oberwang, und ein Meilenstein war 2007 die Anschlussstelle an die Westautobahn. Viele weitere Projekte konnten in seiner Zeit verwirklicht werden. Waldl bekam das Goldene Verdienstzeichen der Republik.
Aber auch Projekte wie die Sanierung der Volksschule Riedlbach, der Umbau des Musikerheimes, der Neubau eines Vereinsheimes der Union, der Bau des Hauptspielfeldes mit Tribüne, die Errichtung eines Beach-Volleyballplatzes und eines Kinderspielplatzes und der Neubau des Amtshauses konnten in der Zeit Waldl`s erfolgreich verwirklicht werden.
Mit der Verkehrsfreigabe der Anschlussstelle Oberwang einher ging die Umwidmung und Schaffung eines Betriebsbaugebietes und die Schaffung von 250 neuen Arbeitsplätzen. Als Leaderprojekt wurde der Themenweg „Lebensroas“ geschaffen.
Der Einsatz des Bürgermeisters als Katastrophenschutzbehörde, aber auch im Zusammenhang mit der Behebung der Hochwasserschäden an Wildbächen und am Straßennetz, war vorbildlich.
Nicht mehr wegzudenken
Seit 24 Jahren im Ungenacher Gemeinderat und seit sechs Jahren Vizebürgermeister ist Ernst Milacher auch durch viele Funktionen auf Bezirksebene nicht mehr wegzudenken. Er fungiert im Bezirk Vöcklabruck als Mitglied im Wegeerhaltungsverband und als Ersatzmitglied im Sozialhilfeverband, im Bezirksabfallverband, im Regionalmanagement sowie im Verein „Leader Vöckla Ager“.
Bereits seit 42 Jahren ist er Mitglied der FF Ungenach, davon war er 20 Jahre im Kommando als Kommandant-Stellvertreter im Rang eines Oberbrandinspektors sehr aktiv. Im politischen Handlungsfeld ist er einer, der Arbeit und Verantwortung nicht scheut und so fungierte er auch als ÖAAB-Obmann, Gemeindeparteiobmann und Fraktionsobmann der ÖVP Ungenach.
Die ehrenamtliche Tätigkeit von Ernst Milacher erstreckt sich auch auf den Musikverein, die Sportunion und den Stelzhamerchor. Auch in der Pfarre hilft er bei Großveranstaltungen immer tatkräftig mit.


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